Archive for the 'Fiction' Category

[ Rezension ] J.J. Bidell: Im Schatten des Mondlichts. Das Erwachen

Im Schatten des Mondlichts - Das Erwachen

Band innerhalb der Reihe: Im Schatten des Mondlichts 01
Genre: Roman, Fiction
Übersetzung: -
Verlag: Selbstverlag (2011)
ISBN: -
Seiten: 299
Preis: [D] € 4,99 [Kindle-Edition]

Worum geht’s? :
Naomi Roberts hat ihr Abitur in der Tasche und wartet nun darauf die Zusage einer Universität in den USA zu bekommen. Sie möchte dort Sport studieren und ihrem gewohnten Leben entfliehen, denn der Beschützerinstinkt ihrer Großmutter nimmt ihr die Luft zum Atmen. Als endlich eine Zusage einer Uni ins Haus flattert ist Leandra vollkommen außer sich und erzählt ihrer Enkelin ein streng gehütetes Familiengeheimnis, dass den Grund für ihr Verhalten erklären soll. Dieses besagt, dass eine ihrer Vorfahren ein Katzenmensch war und sich immer zum Vollmond in einen Panther verwandelte und nun auch Naomi dieses Schicksal ereilen könnte. Die junge Frau lässt sich von dieser haarsträubenden Geschichte nicht davon abhalten endlich das Land zu verlassen, jedoch ahnt sie nicht welch grausame Wahrheit in alten Legenden stecken können.

Meine Meinung:
Als mich die Autorin fragte, ob ich gerne ihr Buch lesen wollen würde war ich zunächst ein wenig skeptisch, denn es ist ausschließlich als Ebook erhältlich. Trotzdem las ich mir die Kurzbeschreibung und eine Leseprobe durch und die Geschichte die sich dahinter verbergen sollte, interessierte mich, so dass ich ihr zusagte. Gott sei Dank haben sich meine Zweifel nicht bestätigt und ich habe ein wirklich tolles Buch gelesen. Somit lasst euch gesagt sein, dass sich auch hinter Büchern die nur in elektronischer Form erschienen sind kleine Schätze verbergen können.
J.J. Bidell widmet sich in ihrer Geschichte dem derzeit recht beliebten Thema rund um Gestaltwandler und befreit sich allein schon durch die Wahl des Katzenmenschen von jeglichen Klischees. Wie viele vielleicht wissen kann ich mit Werwölfen (oder den Hunden, wie ich sie nenne) nicht viel anfangen, doch Katzen im allgemeinen und Raubkatzen im speziellen üben eine gewisse Anziehungskraft auf mich aus.
Naomi ist eine liebenswerte Protagonistin, die einem schon von der ersten Seite an ans Herz wächst und deren Geschichte wirklich berührt. Ich mag ihre leichte Naivität, aber auch ihre Stärke und ihre Freiheitsliebe sehr gern und finde sie in der Flut der anderen Frauen in fantastischen Romanen wirklich herrlich normal. Auch die zahlreichen anderen Figuren wie zum Beispiel Großmutter Leandra, aber auch zahlreiche Freunde die ihr im Laufe des Buches begegnen waren mir sehr sympathisch. Besonders interessiert hat mich auch Sam, bei dem man das Gefühl hat, dass mit ihm etwas nicht stimmt, doch leider ist es mir nicht möglich hier mehr zu verraten ohne zu spoilern. Lasst euch gesagt sein, dass Sam mich sehr überrascht hat und das Geschehen massiv beeinflusst.
Sprachlich hatte ich mit dem Buch zu Beginn der Handlung kleine Startschwierigkeiten. Teilweise kamen mir einige Passagen etwas zu kurz und ich hätte mir an der einen oder anderen Stelle ein bisschen mehr gewünscht, jedoch wird dies wettgemacht durch die authentischen Dialoge. Erzählt wird in der Regel aus Naomis Sicht, aber auch die beiden Männer Sam und Roman kommen „zu Wort“, so dass man einen anderen Blickwinkel auf die Geschichte werfen kann.

Fazit:
Im Schatten des Mondlichts – Das Erwachen
ist ein wirklich tolles Buch, das mir viele schöne Stunden beschert hat. Die Handlung ist spannend, der Mythos hinter den Katzenmenschen scheint mir neu und der Cliffhanger am Ende lassen mich nun sehnsüchtig auf den zweiten Band warten, der wohl bald erscheinen soll. Für alle Fans von Romane zu Gestaltwandlern und Menschen, die einem Ebook gegenüber nicht abgeneigt sind kann ich den Auftaktband dieser Reihe nur empfehlen.

Bewertung:

(4/5)

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[ Rezension ] Charlaine Harris: All Together Dead. Sookie Stackhouse 07

All Together Dead (Sookie Stackhouse, #7)

Titel der deutschen Ausgabe: Vampire schlafen fest (dtv 2008)
Band innerhalb der Reihe: Sookie Stackhouse 07
Genre: Fiction, Roman
Übersetzung: -
Verlag: Gollancz (2008)
ISBN: 978-0-575-08392-9
Seiten: 323
Preis: [D] ca. € 6,30

Worum geht’s?
Seit Sookies letzter Reise sind einige Monate vergangen. In dieser Zeit hat der Hurrikan Katrina New Orleans verwüstet und die Königin musste samt ihrem Gefolge in einer anderen Region Unterschlupf finden. Durch dieses Ereignis musste auch der große Rat der Vampire verschoben werden und steht nun kurz bevor. Sookie soll ebenfalls daran teilnehmen. Zum einen, weil sie mit ihren telepathischen Fähigkeiten für die Königin spionieren soll und zum anderen, da sie Zeugin des Todes des Ehemannes derselbigen war. Somit macht sie sich mal wieder auf, um den Vampiren zu helfen und bringt sich selbst in Gefahr.

Meine Meinung:
Liebe Frau Harris,

es wird nicht besser mit uns beiden. Ich habe eindeutig das Gefühl, dass ihnen nichts mehr Neues einfällt…Und Quinn? Muss das wirklich sein? Der Typ ist stinklangweilig und das was wir über ihn und seine Vergangenheit erfahren, macht ihn auch nicht sympathischer…Wo sind die guten alten Zeiten mit Eric und Bill? Gut, ersterer darf endlich wieder eine größere Rolle übernehmen und ich hoffe sehr, dass dies ein kleiner Hinweis auf den weiteren Verlauf ihrer Beziehung sein könnte, denn dann werde ich wohl wieder Grund zur Freude haben…
Wie man sicher merkt konnte mich Charlaine Harris auch mit dem siebten Band der Sookie Stackhouse Reihe nicht hinter dem Ofen hervorholen. Es bleibt einfach weiter eher langweilig und ich hatte das Gefühl, dass ich die alles schon einmal gelesen hatte. Die Autorin baut ihre Bücher immer so ähnlich auf, so dass man als Leser immer schon vorab erraten kann, was wohl passieren wird. So war mir zum Beispiel schon recht zu Beginn klar, wie der Showdown ablaufen wird, denn die Zeichen waren sehr offensichtlicht. Ich bekomme wirklich das Gefühl, dass es nach dem Prinzip „Kennste einen, kennste alle“ läuft.
Da es beim siebten Band einer Reihe so langsam nicht mehr viel zum Thema Schreibstil und Charaktere zu sagen gibt, möchte ich nur noch hervorheben, dass ich mich sehr gefreut habe, dass Barry Bellboy – der andere uns bekannte Telepath – und die Fellowship of the Sun mal wieder eine Rolle spielen. Gerade das Auftauchen von Barry bietet der Autorin Stoff für neue Ideen zum Thema Telepathie und es war wirklich interessant zu sehen, wie er und Sookie miteinander kommunizieren und versuchen ihre Gabe besser kennen zu lernen.
Ebenfalls positiv aufgefallen ist mir, dass Frau Harris aktuelle Ereignisse, wie den Hurrikan, in ihr Schreiben einfließen lässt und man somit ein wenig die Zeit nachvollziehen kann.
Fazit:
Es geht immer weiter bergab. 3 Sterne gibt es nur für Eric, Barry Bellboy und die Fellowship of the Sun. Alles andere war zu vorhersehbar und Quinn…der muss weg.
Bewertung:

(3/5)

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[ Rezension ] Kai Meyer: Arkadien fällt

Arkadien fällt (Arkadien, #3)

Band innerhalb der Reihe: Arkadien 03
Genre: Roman, Kinder-/Jugendbuch
Übersetzung: -
Verlag: Carlsen (2011)
ISBN: 978-3-551-58203-4
Seiten: 442
Preis: [D] € 19,90

Achtung! Dies ist der dritte Band einer Reihe!

Band 1: Arkadien erwacht [ Rezension ]

Band 2: Arkadien brennt [ Rezension ]

Worum geht’s? :

Bald ist es soweit. Der Hungrige Mann wird nach Sizilien zurückkehren. Sein Ziel ist es die Macht wieder an sich zu reißen. Dabei zieht er schon kurz vor seiner Entlassung alle Fäden, denn Rosa und Alessandro, die Oberhäupter der beiden wichtigsten Mafiaclans, sind ihm eine große Gefahr. Zum einen, weil sie seine Ansichten nicht teilen, dass die Arkadier etwas besseres sind als die Menschen und zum anderen, weil die beiden eine Liebe verbindet, die sie nicht mehr geheim halten möchten. Als plötzlich eine Person des öffentlichen Lebens stirbt, geraten die beiden plötzlich auf den Radar des Staats. Sie stehen unter Mordverdacht und müssen nun alles daransetzen das Rätsel um die Arkadischen Dynastien zu lösen, dem Hungrigen Mann das Handwerk zu legen und sich selbst von diesem schrecklichen Verdacht reinwaschen.

Meine Meinung:

Ein weiteres Jahr des Wartens ist vorbei und als Arkadien fällt bei mir ankam musste es gleich gelesen werden. Das (vorerst) letzte Buch um die Arkadischen Dynastien, die Mafia und die lieb gewonnen Protagonisten Rosa und Alessandro habe ich beendet und nun wollt ihr wissen, wie es mir gefallen hat. Es war perfekt, hat meine Erwartungen weder übertroffen, noch enttäuscht und mich zufrieden, aber auch nachdenklich zurück gelassen.
Kai Meyer ist einer meine Lieblingsautoren und seine Bücher sind durch seinen Schreibstil immer ein besonderes Vergnügen. Was mir bei ihm immer gut gefällt ist, dass er sich sprachlich zwar auf der einen Seite an das zu erwartende lesende Publikum anpasst, aber dennoch mit einigen kleinen, fast vergessenen Worten wieder einmal die Schönheit der deutschen Sprache aufzeigt.
Wer mich und meinen Blog schon länger verfolgt weiß, dass meine Liebe zur Arkadien-Reihe sehr groß ist und ich jedes Buch verschlungen habe. Gerade Rosa ist für mich eine unheimlich spannende junge Frau. In Arkadien fällt konnte ich weiter an ihrer Entwicklung teilhaben und mit ihr leiden, als sich das Puzzle ihrer Vergangenheit und der Vergangenheit ihrer Familie weiter zusammensetzt. Dabei wird in Teilen auch ihre Liebe zu Alessandro in Frage gestellt, denn wir erfahren endlich, was es mit den Statuen von Schlange und Panther auf dem Meeresgrund auf sich hat und welche Geschichte sich dahinter verbirgt. Es ist nicht so, dass Rosa lange an der Richtigkeit ihrer Beziehung zweifelt, sondern eher so, dass sie darüber nachdenkt und sich überlegt, welche Auswirkungen dies auf ihr Leben haben könnte, wenn sie mit Alessandro zusammenbleibt. Ob dem so ist wird nicht verraten…
Während ich diese Rezension hier schreibe denke ich darüber nach welche Worte des Lobes ich noch nicht für die ersten beiden Teile gefunden habe, doch dies fällt sehr schwer. Alles in allem ist der Abschluss einfach stimmig gelungen und mich zu wiederholen würde dem Buch nicht gerecht werden. Kai Meyer schreibt packend wie eh und je und endlich werden die einzelnen Bausteine wie TABULA, Rosas Vater, der Hungrige Mann und die Arkadischen Dynastien als solches zu einem Gesamtbild zusammengefügt. Kurz vor Schluss hat man das das wohlige Gefühl, alles zu wissen, doch dann kommt das Ende. Bitte nicht falsch verstehen, es ist kein Cliffhanger oder ähnliches, jedoch bleibt die eine oder andere Frage ungeklärt. Dies stört in keiner Weise das Gesamtbild und den Abschluss, macht mir und auch der ein oder anderen Person(liebe Grüße an Katha) Hoffnung, dass es mit den Arkadischen Dynastien noch nicht ganz zu Ende ist. Doch dies steht leider in den Sternen…

Fazit:

Arkadien fällt ist ein wunderbarer, rundum gelungener (vorläufiger) Abschluss einer Reihe, die mich in den letzten Jahren immer wieder in ihren Bann gezogen hat. Dabei erwartet uns ein stimmiges Ende, dass keinen Zuckerguss oder das obligatorische Reiten in den Sonnenuntergang braucht, und zudem ein paar Details für Spekulationen offen lässt.

Bewertung:

(5/5)

 

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[ Rezension ] Robin Wasserman: Wired. Skinned-Trilogie 03

ACHTUNG! Dritter Band einer Reihe.

Wired

Titel der Originalausgabe: Wired
Band innerhalb der Reihe:  Skinned-Trilogie 3
Genre: Dystopie, Jugendbuch, Fiction
Übersetzung: Claudia Max
Verlag: script5 (2011)
ISBN: 978-3-8390-0115-8
Seiten: 380
Preis: [D] € 16,90

Band 1: Skinned [ Rezension ]

Band 2: Crashed [ Rezension ]

Worum geht’s? :

Nach den Ereignissen im letzten Band muss Lia sich dem Willen ihres Vaters beugen um sich selbst und ihren Freund Riley zu retten. So arbeitet sie nun für BioMax, der Konzern, der für das „Leben“ der Mechs verantwortlich ist. Um den Orgs, also den Menschen, zu zeigen, dass Mechs nicht so viel anders sind als sie, ist sie das neue Gesicht des Unternehmens und stellt sich so zum Beispiel in einer VidLife (eine Art Reality TV) dar. Als dort plötzlich Jude auftaucht, ist ihr klar, dass es wieder Probleme geben wird. Doch was sie dann durch Judes Hilfe erfährt stellt nicht nur ihr Leben, sondern auch das Leben ihrer Schwester Zo vollkommen auf den Kopf.

Meine Meinung:

Eine Trilogie zu beenden kann verschiedene Gefühle in einem auslösen. Bei der Skinned Trilogie war ich sehr froh, dass ich diese nun endlich einmal beenden konnte. Mit Spannung wartete ich auf das Ende und auf das was uns die Autorin alles noch zu sagen hat. Leider konnte sie mich mit Wired nicht vollkommen überzeugen.
Schreibstil, Sprache und Aufmachung des Buches sind wie in den ersten beiden Bänden sehr gelungen. Robin Wasserman führt uns als Leser wunderbar durch das Buch und schafft es immer wieder Wendungen einzubauen, die man nicht erwartet hat. So wird es nie langweilig und man fliegt durch die Seiten.
Die Schwäche des Buches ist meiner Meinung nach eindeutig die Handlung. Zunächst steigt man gemächlich in Wired ein, was einem die Möglichkeit gibt sich zunächst noch einmal an das Ende von Band 2 zu erinnern, welches mir zum Beispiel vollkommen entfallen war. Irgendwann im Laufe des Buches bekommt man dann das Gefühl, als wüsste die Autorin selbst nicht so genau was sie da eigentlich tut. Schlag auf Schlag zerbrechen Freundschaften, Familien und Feindschaften, so dass ich irgendwann einmal an einem Punkt war, wo ich dachte: „Was will sie denn jetzt damit bezwecken?“ Jeder Charakter wird noch einmal hervorgeholt und zum Teil werden Eigenschaften vollkommen ins Gegenteil verkehrt. Irgendwo dabei bin ich als Leser auf der Strecke geblieben, denn mir fehlten zuweilen ein wenig der Zusammenhang und der Sinn. Dazu muss jedoch gesagt werden, dass es sich dabei vor allem um Nebenfiguren handelt, die wiederkehren und sich zum Teil stark verändern.
Lia hingegen bleibt im Großen und Ganzen sie selbst. Das lässt mich dazu kommen, was mir sehr gut gefallen hat. Ich weiß nicht, ob dies nur ein stärkeres Empfinden meinerseits ist, oder ob es auch tatsächlich von der Autorin so gewollt ist, aber ich habe es als sehr spannend gefunden noch einmal intensiver in diese Zweifel eines Mech einzutauchen.
„Bin ich Maschine? Bin ich Lia? Ist Lia ich?“ All diese Fragen werden immer wieder aufgeworfen und haben dem Buch eine tiefere Ebene gegeben, als ich es aus den ersten beiden Büchern in Erinnerung habe. Sehr interessant finde ich auch die Einschätzungen zum Thema künstliche Intelligenz, die im Buch in direktem Zusammenhang zu den Mechs steht.
Schlussendlich dachte ich mir nach zwei Dritteln des Buches, dass es grundsolide ist, sich schnell und flüssig liest und mir Spaß macht, doch dann kam das Ende. Ich werde hier sicherlich nicht das Ende verraten, aber ich finde es schlicht und ergreifend komisch. Ich bezweifele, dass ich es verstanden habe und kann auch ehrlich gesagt nicht ganz erkennen, was uns Robin Wasserman damit sagen möchte. Es ist sicher kein Friede Freude Eierkuchen Ende, was ich auch nicht erwartet habe, aber ich habe es gelesen, die Stirn gerunzelt, es noch einmal gelesen und das Buch dann kopfschüttelnd zugeklappt. Wenn hier jemand da draußen ist, der das Ende verstanden hat, der möge sich doch bitte bei mir melden.

Fazit:

Die Trilogie ist beendet und ich bin mehr oder minder zufrieden. Lässt man das Ende weg was das Buch wirklich unterhaltsam und spannend. Leider bin ich als Leser irgendwann auf der Strecke geblieben und kann im Endeffekt das Ende leider absolut nicht nachvollziehen. Sehr schade, denn die Trilogie hatte sehr viel versprechend begonnen und endet nun leider nur im guten Mittelmaß.
Bewertung:

(3/5)

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[ Rezension ] Richelle Mead: Blutsschwestern. Vampire Academy 01

 

Blutsschwestern

Titel der Originalausgabe: Vampire Academy
Band innerhalb der Reihe: Vampire Academy 01
Genre: Kinder-/Jugendbuch, Fiction
Übersetzung: Michaela Link
Verlag: Egmont Lyx (2009)
ISBN: 978-3-86800-553-0
Seiten: 301
Preis: [D] € 12,95

Zum Inhalt:

In den Bergen von Montana befindet sich eine Schule für junge Vampire – die Moroi – und ihre Wächter – die Dhampire. Unter ihnen auch Rose und Lissa, die nach einer Flucht in die wirkliche Welt wieder zurück in die Akademie kommen, um erneut dort zu studieren. Warum sie weggelaufen sind darf nie jemand erfahren, doch dann passieren immer wieder seltsame Dinge, die Lissas Gefühlswelt aus den Fugen geraten lassen. Ihre zukünftige Wächterin Rose muss alles daran setzen um ihr Geheimnis zu hüten, doch als es immer gefährlicher wird, vertraut sie sich ihrem Mentor Dimitri an.

Meine Meinung:

Schon wieder ein Buch über Vampire?!
Eigentlich hatte ich wenig Lust diese Reihe überhaupt anzufangen, aber nachdem ich so viele positive Stimmen dazu gehört hatte, wurde ich doch neugierig.
Die Idee der Schule für Vampire kennt man schon aus der ein oder anderen Reihe, also passiert grundsätzlich nichts Neues, bis auf, dass man den Vampiren ein neues Gesicht gibt. Richelle Mead teilt sie auf die in „lebendigen“ Moroi und die untoten und gefährlichen Strigoi. Diese beiden Gruppen bekämpfen sic schon seit Jahrhunderten, mit der Folge, dass de Moroi immer weniger werden. Um sie zu schützen werden die Dhampire, halb Mensch – halb Vampir, zu ihren Wächtern ausgebildet und verschreiben sich nach ihrer Ausbildung vollkommen dem Schutz ihres Morois. Diese Idee schafft wieder einmal einen anderen Blickwinkel auf Vampire und teilt sie zusätzlich noch in Gut und Böse ein. Ob dies so bleibt vermag ich nicht zu beantworten, denn diese starre Einteilung beliebt im ersten Band erhalten.
Figurentechnisch bedient die Autorin klassische Stereotype im Jugendroman, allerdings ohne, dass diese nerven. Lissa ist die schwächere Freundin, die immer wieder von Rose, der Starken beschützt werden will. Dazu kommt der nette Freund von nebenan, der unheimlich wirkende Außenseiter und natürlich Dimitri, der Mentor von Rose und Objekt ihrer Begierde. Dimitris Figur finde ich persönlich am interessantesten, da man über seine Geschichte nur Bruchstücke erfährt, ihn aber trotzdem lieben lernt.
Leider hat Richelle Mead aufgrund der Einführung in diese Welt die Spannung ein wenig schleifen lassen. Die Handlung, die sich mit Lissas und Roses Flucht aus der Akademie und der Gefahr, die sie umgibt kommt leider nur langsam in Fahrt. Immer wieder wird etwas angedeutet, dann wieder fallen gelassen und erneut Seiten später wieder aufgriffen, so dass man als Leser immer wieder zwischen freudiger Erwartung und ein wenig Langeweile hin- und herschwankt. Ich würde sagen, es ist ein typischer erster Band einer längeren Reihe, bei dem es zunächst wichtig erscheint, die Welt zu verstehen und die Charaktere kennenzulernen.

Fazit:

Der erste Band der Vampire Academy Reihe ist gut und schnell gelesen. An manch einer Stelle etwas mehr Spannung und etwas weniger Gefühlsduselei wären mir zwar lieber gewesen, aber es ist auf jeden Fall eine Reihe, die ich weiter verfolgen werde.

 

Bewertung:

(3/5)

 

 

 

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[ Rezension ] Charlaine Harris: Dead as a Doornail. Sookie Stackhouse 05

Dead As A Doornail (Sookie Stackhouse, #5)

Titel der deutschen Ausgabe: Vampire bevorzugt
Band innerhalb der Reihe: Sookie Stackhouse 05
Genre: Fiction
Übersetzung: -
Verlag: Gollancz (2009)
ISBN: 978-0-575-09105-4
Seiten: 295
Preis: [D] ca. € 6,20

Achtung! Enthält Spoiler zu vorhergehenden Teilen der Reihe!

Klappentext:

Sookie Stackhouse enjoys her life, mostly. She’s a great cocktail waitress in a fun bar; she has a love life, albeit a complicated one, and most people have come to terms with her telepathy. The problem is, Sookie wants a quiet life – but things just seem to happen to her and her friends. Now her brother Jason is about to turn into a were-panther for the first time. She can deal with that, but her normal sisterly concern turns to cold fear when a sniper sets his deadly sights on the local shifter population.
She’s afraid not just because Jason is at risk, but because his new were-brethren suspect Jason himself may be the shooter. Sookie has until the next full moon to find out who’s behind the attacks – unless the killer decides to find her first.

Meine Meinung:
Nachdem Sookies Bruder Jason am Ende des letzten Bandes von einem Werpanther gebissen wurde, war es fast klar, dass eine Verwandlung unvermeidlich scheint. Sie macht sich natürlich Sorgen um ihn, doch er scheint sich mit dem neuen Leben schnell anzufreunden und es sogar gut zu finden. Alles scheint endlich in gewohnten Bahnen zu laufen, als plötzlich jemand beginnt auf Gestaltwandler zu schießen. Nun muss Sookie zum einen Angst haben, dass Jason das nächste Opfer ist und zudem gerät er auch schnell in den Kreis der Tatverdächtigen. Ihr wird schnell klar, dass sie den Schuldigen finden muss, auch wenn sie sich dann einmal mehr in Gefahr begibt.
Dead as a Doornail ist ein netter Folgeband der Reihe rund um die Kellnerin Sookie Stackhouse. Diesmal geht es für meine Begriffe etwas gemächlich zu, auch wenn sich die Ereignisse mal wieder zu überschlagen scheinen. Leider hat es mir nicht so gut gefallen, dass Charlaine Harris wieder einmal verschiedene Handlungsstränge aufbaut, die alle wenig Spannung aufweisen. Selbst die Haupthandlung rund um die Übergriffe auf die Gestaltwandler bleibt sehr starr und ohne ansprechende Dynamik. Zudem ist die Aufklärung des Falls mehr als durchschaubar, so dass mir ein wenig der Überraschungseffekt gefehlt hat.
Zu den Figuren will ich mich nicht mehr weiter äußern. Zum einen da sie sich nicht grundlegend weiterentwickelt haben und zum anderen, weil sie mittlerweile wie gute alte Bekannte für den Leser sind. Interessant finde ich wie die weitere Entwicklung der Beziehung zwischen Sookie und Eric, der immer noch verzweifelt versucht herauszufinden, was während seiner Amnesie zwischen ihnen vorgefallen ist. Außerdem (ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas einmal sage) fehlt mir Bill ein wenig. In diesem Band taucht er über weite Strecken gar nicht auf und dann spielt er eine winzige Nebenrolle. Dies finde ich im Zusammenhang mit Sookies und seiner Vergangenheit wenig gelungen.

Fazit:
Dead as a Doornail
reiht sich im Hinblick auf die Vorgänger eher als qualitatives Schlusslicht in die Reihe ein. Die eher wenig spannenden Handlungsstränge plätschern für meine Begriffe zu sehr dahin und sind einfach zu leicht zu durchschauen.

Bewertung:

(3/5)

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[ Rezension ] P.C. and Kristin Cast: Untamed. House of Night 04

Untamed (House of Night, #4)

Titel der Originalausgabe: Untamed
Band innerhalb der Reihe: House of Night 04
Genre: Fiction, Kinder-/Jugendbuch
Übersetzung: -
Verlag: Atom (2009)
ISBN: 978-1-905654-56-7
Seiten: 411
Preis: [D] ca. € 7,30

Achtung! Enthält Spoiler zu den vorhergehenden Bänden der Reihe!

Klappentext:

A week ago Zoey had a group of special friends, three boyfriends and a (kinda) clear conscience. Now she has none of the above. Luckily, ice-queen Aphrodite is showing signs of melting and ex-roomie Stevie Rae isn’t as dead as she’d thought. Though Stevie Rae’s now hanging out in tunnels with freaks – totally gross.
Assuming she can get them to listen, Zoey will need all her friends as events take a frightening turn at the House of Night school for vampyres. Socking true intentions are about to come to light, loyalties will be tested and an ancient evil is about to rise again.
Some days being special just doesn’t seem all that…

Meine Meinung:
Zoey, die von Nyx gezeichnete Vampyrin, steht nach dem Ende des dritten Bandes ziemlich allein da. Nachdem ihre Freundin Stevie Rae von einem eher untoten Wesen zu einer neuen Art von Vampyr geworden ist und Aphrodite sich als Mensch wiederfindet, wird es längst nicht ruhig im House of Night. Zoeys Freunde sind sauer, dass sie sie angelogen hat und zeigen ihr die kalte Schulter, dabei braucht sie derzeit nichts mehr als ihre Freunde. Die Hohepriesterin Neferet hat die Schule komplett von der Außenwelt abgeschottet und plant nach den aufsehenerregenden Morden an zwei Lehrern einen Krieg gegen die Menschen. Jedoch scheint dies nicht das einzige Geheimnis zu sein, dass sie in sich trägt. Als Aphrodite dann auch noch erschreckende Visionen durchlebt wird klar, dass Zoey ihre Freunde wieder für sich gewinnen muss, denn sonst droht dem House of Night, den Menschen und vor allem ihr selbst ein schreckliches Unheil.
Manch einer fragt sich sicherlich, weshalb ich diese Reihe überhaupt lese, denn sie ist wahrlich kein Glanzstück unter den Vampirreihen. Ich kann jedoch nur sagen, dass es weiter spannend und unterhaltsam bleibt.
Die Charaktere sind wie eh und je eher oberflächlich und nervenaufreibend und so ganz kann Zoey ihre Männergeschichten auch nicht lassen. Dabei sollte man meinen sie hätte aus den Ereignissen im dritten Band etwas gelernt. Wie schon zuvor kann ich immer wieder sagen, dass die unnahbare Aphrodite sich zu einem tollen Charakter verwandelt hat und dass diese Entwicklung sich auch weiterhin fortsetzt. Dabei bleibt sie sich immer treu, lässt jedoch immer wieder durchblicken, dass sie sich nichts sehnlicher wünscht als gute Freunde und eine liebende Familie.
Eine neue Figur in Untamed ist James Stark, ein Schüler der von einem anderen House of Night gewechselt ist und von dem man leider nur sehr wenig erfahren wird. Seine Lebensgeschichte ist sehr interessant ist er doch der beste Bogenschütze der Welt und trägt ein grauenhaftes Geheimnis. Einziger Schwachpunkt: Auch hier kann Zoey mal wieder ihre Finger nicht bei sich behalten. Zwar ist die Situation in der die beiden sich näher kommen spannend erzählt, aber ich kann immer wieder nicht verstehen, wie man nach wenigen Stunden dem anderen seine Liebe schwören kann.
Der größte Pluspunkt in Untamed ist jedoch, dass das Autorenduo beginnt die Geschichte der Vampyre weiter mit den Geschichten der Cherokee zu verbinden. Es tauchen alte Rabenwesen auf, die nichts Gutes verheißen können. Ich erhoffe mir sehr, dass diese alten Mythen und Sagen in den nächsten Bänden weiter zum tragen kommen, denn dies gibt der Handlung eine wirklich interessante Note.

Fazit:

House of Night ist eine Reihe voller Höhen und Tiefen mit viel spannenden Elementen und dem großen Nervfaktor. Hat man sich aber erfolgreich durch die ersten drei Bände gequält und sich dabei wenigstens etwas unterhalten gefühlt, dann wird Untamed auf jeden Fall gefallen und die Erwartungen übertreffen.

Bewertung:

(4/5)

Untamed ist in deutsche Sprache unter dem Titel Ungezähmt im Fischer Verlag erschienen!

 

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[ Rezension ] Rachel Caine: Ghost Town. The Morganville Vampires Book Nine

Ghost Town (The Morganville Vampires, #9)

Titel der Originalausgabe: Ghost Town
Band innerhalb der Reihe: The Morganville Vampires Book Nine
Genre: Fiction
Übersetzung: -
Verlag: NAL (2011)
ISBN: 9780451232915
Seiten: 352
Preis: [D] ca. € 7,00

Achtung! Enthält Spoiler zu den vorhergehenden Bänden der Reihe!

Klappentext:

Despite their obvious differences, the human and vampire residents of Morganville have learned to coexist, bur that doesn’t stop genius student Claire Danvers from keeping up her guard. While developing a new system to maintain the town’s defences, Claire discovers a way to use the vampires’ powers to help keep outsiders from spreading news of Morganville’s “unique” situation once they’ve crossed the city limits.
But the new system has an unexpected and possibly deadly consequence: People inside the town start forgetting who and what they are – even the vampires. And when Claire’s boyfriend, Shane, and her best friend, Eve, start treating her like a perfect stranger, Claire realizes she has to figure out a way to pull the plug on her experiment – before she forgets how to save herself…and Morganville.

Meine Meinung:

In Morganville sollte man immer seine Augen überall haben, denn man weiß nie wer hinter der nächsten Ecke lauert. Claire arbeitet zusammen mit ihrem eher ungewöhnlichen und nicht ganz zurechnungsfähigen Chef Myrnin am Wiederaufbau der Barrieren rund um die Stadt. Das Myrnin dafür liebend gern Claires Gehirn (im wahrsten Sinne des Wortes) verwenden würde, schmeckt ihr natürlich nicht. Das es schließlich auch ohne es funktioniert grenzt an ein Wunder, jedoch ist der Frieden nicht von langer Dauer. Plötzlich verlieren einige Bewohner der Stadt, Menschen und Vampire, Teile ihrer Erinnerungen und Claire steht plötzlich beinahe alleine da, denn niemand scheint sie zu kennen. Es muss etwas mit der neuen Maschine zu tun haben, doch wie kann man sie aufhalten?
Ich bin ein riesiger Fan der Morganville Vampires und der neunte Band hat mich diesmal vollkommen überzeugt. Rachel Caine schafft es wieder eine unheimlich spannende Geschichte aufzubauen, die bis zum Ende Fragen aufwirft und überraschend und auch traurig endet. Ich habe das Gefühl, dass die Autorin hier wieder mehr Stoff für eine anständige Handlung hatte, die komplett durchdacht und angenehm zu lesen war. Ich würde sogar soweit gehen und sagen: Ghost Town ist ein Page-Turner!
Die liebgewonnen Charaktere machen in diesem Band keine nennenswerte Entwicklung durch, dafür spinnt Rachel Caine weitere Fäden in die Vergangenheit einzelner Figuren, die manches in einem neuen Licht erscheinen lassen.
Meine Lieblingsfigur ist und bleibt wohl immer Myrnin. Sein manisches Verhalten, seine Verrücktheiten und sein sagenumwobener Kleidungsstil, lassen mich oft Schmunzeln. Jedoch ist er auch eine tragische Figur, gefangen in seinen alten Erinnerungen und in seiner Liebe zu Ada, dem zerstörten Vampircomputer. Myrnin ist einfach unberechenbar und beweist auch in Ghost Town mal wieder, dass er zwar einen guten Kern hat, diesen jedoch nicht immer zu zeigen vermag.
Das Ende des Buches lässt mich nun wieder auf Bite Club, den zehnten Band der Reihe warten. Zwar findet sich hier kein Cliffhanger, aber eine Menge Stoff für weitere Teile der Reihe.

Fazit:

Ein MUSS für alle Fans der Reihe! An diesem Buch führt kein Weg vorbei und ihr werdet sicher nicht enttäuscht!!!

Bewertung:

(5/5)

 

P.S.: Das Buch sieht im Regal total bescheiden aus :-(

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[ Rezension ] Charlaine Harris: Dead to the World. Sookie Stackhouse 04

Dead To The World (Sookie Stackhouse, #4)

Titel der Originalausgabe: Dead to the World
Band innerhalb der Reihe: Sookie Stackhouse 04
Genre: Fiction
Übersetzung: -
Verlag: Gollancz (2009)
ISBN: 978-0-575-08942-6
Seiten: 321
Preis: [D] € 9,99

Achtung! Enthält Spoiler zu vorhergehenden Teilen der Reihe!

Klappentext:

Sookie Stackhouse is a cocktail waitress in Bon Temps, Louisiana. She’s pretty. She does her job well. But she has only a few close friends, because not everyone appreciates Sookie’s gift: she can read minds. That’s not exactly every man’s idea of date bait – unless they’re undead; vampires and the like can be tough to read. And that’s just the kind of guy Sookie’s been looking for. Maybe that’s why, when she comes across a naked vampire on the way home from work, she doesn’t just drive on by. He hasn’t got a clue who he is, but Sookie has: Eric looks just as scary and sexy – and dead – as he did the day she met him. But now he has amnesia, he’s sweet, vulnerable, and in need of Sookie’s help – because whoever took his memory now wants his life.
Sookie’s investigation into what’s going on leads her into a battle between witches, vampires and werewolves. But there could be even greater danger – to Sookie’s heart – because this kinder, gentler Eric is proving very hard to resist.

Meine Meinung:
Das Sookie-Fieber hat nun auch mich gepackt. Schlag auf Schlag geht es mit dem vierten Band der Reihe weiter, jedoch schreit es nun auch nach einer kleinen Pause. Nachdem ich bereits von Club Dead richtig begeistert war, kann ich euch sagen, dass dieses Buch genauso gut ist.
Erinnern wir uns zurück: Sookie hat sich von Bill getrennt und lebt nun seit einigen Wochen ohne einen Vampir. Sie versucht ein möglichst normales Leben zu führen und pflegt keinen Kontakt zu ihm. Umso überraschter ist sie als dieser eines Abends bei ihr auftaucht, um ihr mitzuteilen, dass er für einige Zeit nach Peru gehen wird. Somit ist sie vollkommen auf sich allein gestellt, als sie in der Neujahrsnacht auf einen nackten, orientierungslosen Vampir trifft. Dieser ist ihr keineswegs unbekannt, denn es handelt sich um Eric, den Inhaber des Fangtasia. Doch Eric ist nicht mehr er selbst. Er erinnert sich nicht mehr daran wer er ist und was er macht. Sookie nimmt den vollkommen orientierungslosen Vampir bei sich auf, ahnend, dass das nichts Gutes bedeuten kann. Schließlich erfahren sie, dass Vampirblut trinkende Hexen ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt haben und als dann auch noch Sookies Bruder Jason verschwindet ist das Chaos perfekt.
Ein Buch voller verschiedener Entwicklungen und einem völlig neuen Eric, der mir dadurch viel näher gekommen ist. Wie ich bereits schon vorher erwähnte, bin ich weder ihm noch Bill verfallen, jedoch ist mir Eric nun wesentlich sympathischer. Durch seine Amnesie ist er ein vollkommen anderer Typ, der mit dem aus den ersten Bänden nur wenig zu tun hat. Bei diesem verletzlichen Vampir wurde selbst mein Herz weich und auch Sookie kann sich ihm nicht verwehren. Ein Aspekt, der in den Folgebänden sicherlich für Probleme sorgen wird und auf die ich sehr gespannt bin.
Die Figuren werden mittlerweile zu einer Familie für den Leser UND diesmal hatte ich das Gefühl, dass nicht ganz so viele unwichtige Namen gefallen sind, sondern eher auf altbekannte zurück gegriffen wird. Auch mein besonderer Freund Alcide spielt wieder eine kleine Rolle, was mich besonders freut. Mehr davon! Jason, der sexsüchtige Bruder, wird hier auch in ein neues Licht gerückt. Aus der eher wenig nachdenkenden Figur beginnt sich etwas zu entwickeln, was ihn endlich sympathischer werden lässt. Sookie selbst schafft es endlich mal nicht halbtot in der Ecke zu liegen, ein Vorsatz, den sie sich selbst für das neue Jahr gesetzt hat. Sie wirkt mittlerweile reifer und nicht mehr ganz so naiv, ohne jedoch ihre angenehme Frische zu verlieren.
Handlungstechnisch ist die Story spannend erzählt. Die Autorin fesselt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite und macht große Hoffnungen auf den weiteren Verlauf der Serie. Nun heißt es Daumen drücken, dass es so weiter geht.

Fazit:
Dead to the World
ist ein wunderbar unterhaltsames Buch, das sich wunderbar in die Reihe einfügt. Ein MUSS für alle Fans von Eric und die, die es noch werden wollen.

Bewertung:

(4.5/5)

 

Dead to the World ist in deutsche Sprache unter dem Titel Der Vampir, der mich liebte erschienen.

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[ Rezension ] Charlaine Harris: Club Dead. Sookie Stackhouse 03

Club Dead (Sookie Stackhouse, #3)

Titel der Originalausgabe: Club Dead
Band innerhalb der Reihe: Sookie Stackhouse 03
Genre: Fiction
Übersetzung: -
Verlag: Gollancz (2009)
ISBN: 978-0-575-08940-2
Seiten: 274
Preis: [D] € 9,99

Klappentext:

Sookie Stackhouse always found it difficult to date – she’s cute, but not many guys are comfortable with her mind-reading abilities. But vampires have no problems with Sookie’s talent – she can’t pick up much of anything from the undead.
But there’s only one vampire Sookie Stackhouse is involved with – at least voluntarily – right now, and that’s Bill. But recently he’s been a little distant – in another state distant. His sinister and sexy boss Eric has an idea where to find him, and next thing Sookie knows, she’s off to Jackson, Mississippi, to mingle with the underworld at Club Dead. It’s a dangerous little haunt where the elusive vampire society can go to chill out and suck down some Type O – but when Sookie finally finds Bill, he’s not only in trouble, but caught in an act of serious betrayal. Should she save him, or sharpen some stakes?

Meine Meinung:

GEHT DOCH! Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch vollkommen zufrieden zugeklappt habe. Die Meinungen vieler Leser, dass die Reihe ab dem dritten Band erst richtig anfängt, scheinen zu stimmen, denn Club Dead ist richtig gut. Charlaine Harris hat es endlich geschafft ein Buch zu schreiben, das durchgehend spannend und unterhaltsam ist.
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, denn groß etwas zu kritisieren habe ich nicht. Klar, es fallen wie schon zuvor tausend sinnlose Namen, die ich nicht zuordnen konnte und das hat mich auch wieder mehr als genervt, jedoch ist der Rest einfach grandios.

Die Handlung selbst beschäftigt sich damit, dass Bill an einem geheimen Projekt arbeitet und auf einer seiner Reisen für dieses spurlos verschwindet. Dass daran eine Vampirin namens Lorena nicht ganz unschuldig sein kann und, dass sie mit Bill einiges verbindet, lässt Sookie an ihrer Beziehung zu dem Vampir zweifeln. Trotzdem macht sie sich gemeinsam mit dem Werwolf Alcide auf nach Jackson, um Bill zu finden und zu retten. Im Club Dead hört sie in die Köpfe der anwesenden Menschen hinein und bringt sich dabei mal wieder sich selbst und andere in große Gefahren.
Das Bill nicht mein Freund ist und auch Eric mich eher kalt lässt, habe ich ja bereits in meinen Rezensionen zu Band 1 und Band 2 verlauten lassen. Jedoch muss ich sagen, dass mir letzteres durch sein vermehrtes Auftreten in Club Dead wesentlich sympathischer geworden ist. Dennoch ich muss etwas zugeben. Etwas, dass für mich völlig neu ist. Ich, das Vampirmädchen und nicht Wolfsliebhaberin, steht total und unwiderruflich auf Alcide. Ok, ich gebe zu, es hat sicher auch etwas damit zu tun, wer ihn in der Serie spielt, aber Alcide ist einfach ein klasse Typ. Ein Werwolf…und ich, da hat Charlaine Harris wirklich was geschafft, da ich sonst mit dieser Spezies nur wenig anfangen kann. Ich hoffe, hoffe, hoffe, dass er im weiteren Verlauf der Reihe noch einmal vorkommt. Alcide ist anders als Bill und Eric und auch anders als Sam. Er ist menschlicher und gleichzeitig geheimnisvoll und animalisch, er ist reich und dennoch auf dem Boden der Tatsachen geblieben und er hat ein gebrochenes Herz. All dies und noch viel mehr, lässt mein kleines Herzchen höher schlagen.
Jedoch stelle ich mir noch eine Frage: Wird Sookie jetzt in jedem Band mindestens einmal mehr dem Tode nahe sein, als dem Leben? Die arme Frau muss doch nur noch aus Narben bestehen, wenn man sich mal überlegt, wie oft sie zusammengeschlagen wird. Das sie noch nicht am Krückstock geht, kann man wirklich nur ihren stetigen und treuen Rettern zuweisen, die immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein scheinen…

Fazit:

Club Dead ist ein nahezu perfekter dritter Band der Sookie Stackhouse Reihe. Ich kann nur jedem, der nach den ersten beiden Bänden eher mäßig begeistert war, empfehlen weiter zu lesen. Ich denke, wenn einem Club Dead nicht gefällt, kann man es sich dann weiter sparen. Waren die ersten beiden Bände noch zum Aufwärmen, legt Frau Harris jetzt erst richtig los. Ich hoffe, es bleibt so!!!

Bewertung:

(4.5/5)

 

Club Dead ist in deutsche Sprache unter gleichem Titel erschienen.

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