Archive for the 'Kurzreview' Category

[ Kurzreview ] Stephanie Perkins: Lola and the Boy Next Door

Lola and the Boy Next DoorKurzbeschreibung von Goodreads:

“For budding costume designer Lola Nolan, the more outrageous, the outfit—more sparkly, more fun, more wild—the better. But even though Lola’s style is outrageous, she’s a devoted daughter and friend with some big plans for the future. And everything is pretty perfect (right down to her hot rocker boyfriend) until the dreaded Bell twins move back into the house next door.

When the family returns and Cricket—a gifted inventor and engineer—steps out from his twin sister’s shadow and back into Lola’s life, she must finally reconcile a lifetime of feelings for the boy next door.”

In der letzten Woche war als Unterwegsbuch “Lola and the Boy Next Door” vorgesehen. Vom Unterwegsbuch wurde es schließlich zu meiner Hauptlektüre, denn die Geschichte von Lola und Cricket hat mich gefesselt und ich bin froh, dass mich Stephanie Perkins nicht enttäuscht hat.
Lola ist 17, liebt es sich in extravagant mit Perüclen, auffälligen Kostümen und Brillen zu kleiden. Außerdem ist ihr Freund Max 22 und ein Rockstar, sie hat zwei Väter und ihre leibliche Mutter lebt mehr oder minder auf der Straße. Sie ist zufrieden mit ihrem Leben bis SIE plötzlich wieder auftauchen…Die Bells, die Familie von nebenan und mit ihr, ihre erste große Liebe und erste große Enttäuschung Cricket Bell.
Aus diesem Rahmen entwickelt sich eine Dreiecksgeschichte, wobei Max leider nur wenig Raum bekommt und er so extrem unsympathisch wirkt. Dies ist von der Autorin sicherlich so gewollt, jedoch empfand ich den Unterschied zwischen Max und Cricket manchmal als zu heftig. Es hatte etwas von Schwarz gegen Weiß, Gut gegen Böse, usw. Cricket ist der liebe, nette Junge von Nebenan und man schließt ihn bald ins Herz und fiebert schlussendlich natürlich mit, ob sich Lola und er nun am Ende kriegen oder nicht…
Mein persönliches Highlight ist natürlich, dass die beiden Protagonisten Anna und St. Clair eine Nebenrolle spielen. Ich habe eine klitzkleine Schwäche für St. Clair und somit habe ich mich über die kleinen Auftritte der beiden sehr gefreut. Doch muss ich sagen, dass mir dadurch klar wurde, dass die Geschichte von Lola und Cricket leider nicht an “Anna and the French Kiss” heranreicht.

Ich persönlich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne in Bereich Contemporary Romance liest und Lust auf eine nette Dreieickgeschichte hat und der sich gerne auf Lola einlassen möchte.

(4/5)

TIPP: Wer keine englischen Bücher liest darf sich freuen, denn “Anna and the French Kiss” erscheint im März 2012 unter dem Titel “Herzklopfen auf Französisch” im cbj Verlag. (Ich sage mal nichts zu dem gruseligen Cover KLICK)

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[ Kurzreview ] Otfried Preußler: Krabat

Krabat

Titel der Originalausgabe: Krabat
Band innerhalb der Reihe: -
Genre: Kinderbuch
Übersetzung: -
Verlag: Thienemann (2008)
ISBN: 978-3-522-18159-4
Seiten: 270
Preis: [D] € 9,90

Klappentext:

„Bald wirst du erfahren, welche Bewandtnis es mit dem Meister und dieser Mühle hat. Der Tag und die Stunde sind näher, als du es vermutest.“
Neugier lockt Krabat zur Mühle am Koselbruch, vor der alle warnen, weil es dort nicht ganz geheuer sei. Ein leichtes und schönes Leben wird Krabat hier versprochen. Doch der Preis dafür ist hoch. Und aus der Verstrickung mit dem Bösen kann ihn nur die bedingungslose Liebe eines Mädchens retten.

Meine Meinung:

Krabat ist ein Bettlerjunge der zum Dreikönigstag mit seinen Freunden durch die Dörfer zieht. Als ihn der Ruf des Meisters ereilt wendet er sich sehr zögerlich nach Kosebruch. Dort wird er in die Lehre aufgenommen und verdingt sich nun als Müllerslehrling. Gemeinsam mit den 11 Gesellen schuftet er tagein tagaus. Doch scheint es auf der Mühle nicht mit rechten Dingen zuzugehen. Eines Nachts entdeckt Krabat, dass die Müllersknappen nachts Säcke in die Mühle schleppen, den Inhalt dort mahlen lassen und wieder auf den Karren schleppen. Er ahnt nicht, dass dies nicht das schlimmste ist, was auf der Mühle passiert.
Krabat
von Otfried Preußler ist ein Kinderbuchklassiker, den wohl viele kennen. Ich habe es leider damals nicht gelesen und muss sagen, dass es mich als Erwachsene leider nicht überzeugen konnte. Die Handlung erscheint mir episodenhaft und recht zusammenhangslos. Es fehlt eine gewisse Komplexität, wie ich sie trotz der eher jungen Zielgruppe doch erwartet hätte. Die Figuren sind größtenteils oberflächlich und eher langweilig. Jedoch kann ich mir sehr wohl vorstellen, dass es für Kinder im Alter von 10 Jahren in etwa eine schöne Lektüre ist.
Es ist nicht so, dass das Buch schlecht ist, sondern eher für einen Erwachsenen, der die Geschichte nicht kennt, ungeeignet. Ich glaube, dass diejenigen die das Buch aus der Kindheit kennen, es sicherlich auch heute noch gerne lesen. Krabat ist nicht vergleichbar mit anderen Kinderbüchern des Autors. Geläufig sind mir der bekannte Räuber Hotzenplotz und Die kleine Hexe, die mir unbeschwerter und fröhlicher in Erinnerung sind. Das Buch beschäftigt sich viel mit dem Bösen, mit dem Teufel und der schwarzen Magie. Die Idee einer Mühle, die durch einen Meister der schwarzen Magie beherrscht wird, der mit dem Teufel im Bunde steht, finde ich äußerst gelungen.
Sollte jemand mit dem Gedanken spielen das Buch für sein Kind zu kaufen, möchte ich anmerken, dass die Sprache eher wenig modern gehalten ist. Angepasst an die Zeit in der die Handlung zu spielen scheint, ist auch die Sprache etwas altertümlich und eventuell nicht für jedes Kind einfach zu verstehen.

Fazit:

Krabat ist ein Kinderbuchklassiker, der mir früher sicherlich gefallen hätte, mich heute aber nicht vom Hocker reißen kann.

Bewertung:

(3/5)

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[ Kurzreview ] Anne Hertz: Goldstück

Kurzbeschreibung:

Maike steht kurz vor ihrem  30ten Geburtstag und hat noch nichts im Leben erreicht. Abgebrochenes Studium, vom Freund verlassen und der schlecht bezahlte Job im Sonnenstudio um die Ecke machen es nicht wirklich besser. Sie ist, ihrer Meinung nach, einfach vom Pech verfolgt. Ihre Cousine Kiki hat die zündende Idee. Maie soll ihr Glück mithilfe des Universums finden, doch was dann passiert hat niemand wirklich erwartet…

Meine Meinung:

Mit dem Autorenduo Anne Hertz habe ich bisher noch keine Erfahrungen, jedoch schon viel Positives gehört. Da ich grundsätzlich eher wenig klassische Frauenliteratur lese hatte ich Hemmungen es mir zu kaufen, so dass ich mich für die Hörbuchvariante entschied.
Die Handlung selbst ist nicht besonders aufregend. Maike leidet an einer Torschlusspanik ohnegleichen und ist die geborene Pessimistin. Genau dies ist es, was sie mir so nahe gebracht hat, denn den einen oder anderen Charakterzug kann ich auch bei mir entdecken. Um so schöne ist die Entwicklung der Protagonistin die irgendwann beginnt an sich zu glauben und ihr eigenes Leben in die Hand zu nehmen.
Während des Hörens habe ich immer überlegt wen Katrin Fröhlich synchronisiert hat. Mittlerweile habe ich herausgefunden, dass es eine meiner Lieblingsschauspielerin Preity Zinta ist. Großer Pluspunkt! Frau Fröhlich liest angenehm flüssig und schafft es mit ihrer Stimme und ihrer Intonation der Handlung richtig Leben einzuhauchen. Sicherlich nicht mein letztes von ihr gelesenes Hörbuch und auch nicht meine letzte Erfahrung mit Anne Hertz.

Bewertung:

(5/5)

Fazit:

Anne Hertz schafft Frauenliteratur ohne gleich alle Klischees zu bedienen. Ihre Protagonistin ist eine normale Frau, mit der man sich gut identifizieren kann. Dabei wirkt es nie albern oder überzogen und mit einer schönen Portion Humor ein unterhaltsames Hörvergnügen.

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[ Kurzreview ] Rhiannon Lassiter: Böses Blut

Kurzbeschreibung von Amazon.de:
Drei Mädchen haben sich in einem versteckten Zimmer eines einsamen Hauses vor langer Zeit ein gefährliches Spiel ausgedacht, das die Figuren ihrer Phantasie real werden ließ. Viele Jahre später verbringt eine Familie die Sommerferien in dem alten Haus. Plötzlich finden sich die Kinder in jenem außer Kontrolle geratenen Spiel wieder. Aber nicht als Spieler sondern als hilflose Figuren …

Meine Meinung:

Als Harriet und Peter sich kennenlernen stellen sie ziemlich schnelle fest, dass ihre beiden Töchter den gleichen Spitznamen – Cat/Kat – teilen. Das dies einmal zum größten Problem der Patchworkfamilie werden würde ahnte niemand. Die beiden Cats lassen kein gutes Haar aneinander und jede will den Namen für sich beanspruchen. Die Familie steht vor einer Zerreißprobe und es kommt gerade Recht, dass ihnen eine Einladung für einen Urlaub im Elternhaus von Peters verstorbener Frau ins Haus flattert. Dort angekommen lösen sich die Probleme jedoch nicht, denn es geschehen unheimliche Dinge. Alles beginnt mit dem Fund einer Puppe mit langen, verschiedenfarbigen Haaren, die ihre Drohnen mit sich führt, gesichtslose und haarlose Puppen. Oder das Auftauchen eines geheimnisvollen Jungen namens Fox, der irgendwie unwirklich und gefährlich erscheint. Und was hat es mit dem Buch auf sich, dass Regeln zu einem Spiel enthält?

Böses Blut ist ein mysteriöses, gruseliges und spannendes Jugendbuch, das dem Hörer immer wieder einen eiskalten Schauer über den Rücken laufen lässt. Im ersten Moment erinnert es an den Film Jumanji mit Robin Williams. Ein geheimnisvolles und vor allem gefährliches Spiel, das das Leben der Kinder zu bedrohen scheint. Die Handlung ist spannend erzählt jedoch bleiben die einzelnen Figuren eher oberflächlich. Ob dies an der gekürzten Fassung des Hörbuchs liegt oder das ich vielleicht weniger genau höre als lese weiß ich jedoch nicht.
Der Sprecher, Stefan Kaminski, hat an sich eine sehr angenehme Lesestimme. Jedoch macht er dies leider durch seine Imitationen der unterschiedlichen Frauen-  und Kinderstimmen zunichte. Diese wirken oft leider sehr gekünstelt und ich konnte die einzelnen Figuren trotzdem nicht leichter unterscheiden. Meiner Meinung nach wäre ein schlichtes Vorlesen angenehmer gewesen.

Bewertung:

(3/5)

Fazit:
Böses Blut ist ein spannendes Hörbuch für Jugendliche und Erwachsene die ein wenig rätseln wollen. Die Leseart von Herrn Kaminski zerstört die Atmosphäre leider etwas, so dass man das ein oder andere Mal ein wenig genervt ist.

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[ Kurzreview ] Thomas Hermanns: Für immer Disco

Kurzbeschreibung von Audible.de:

Thomas Hermanns ist ein Kind der Disco-Ära und kennt das Phänomen Disco wie kein zweiter. Schon 1977, als “Saturday Night Fever” herauskam, stand er in seinem Jugendzimmer in Nürnberg-Langwasser unter den Postern von John Travolta, Abba und Amanda Lear und träumte davon, einmal im Studio 54 mit Bianca Jagger und Andy Warhol den Hustle tanzen zu dürfen. Hier beschreibt er sein doppeltes Coming-out als Mensch und Disco-Fan, den Soundtrack seiner Jugend und alles was man darüber wissen muss.

Wenn in hundert Jahren, im letzten stinkenden Partykeller der Welt, nach einem Atomanschlag einzelne paarungswillige Kakerlaken, die uns alle überlebt haben, eine Platte auflegen würden um miteinander den sogenannten Stehblues zu tanzen [...], wenn also diese männlichen Stehblueskakerlaken aus der gesamten Musikgeschichte unserer verlorenen Zeit ein Lied wählen müssten, um am BH-Verschluss der Kakerlakinnen zu nesteln, wäre es sicher Lady in Black von Uriah Heep. Und wenn die Kakerlakendame 2109 ganz viel Pech hat, würde sich der Kakerlakenmann einen Moment später von ihr lösen, mit den anderen Kakerlakenmännern einen Kreis bilden, mit den Fühlern ruckhafte Bewegungen in Richtung Boden vollziehen und tönen: “ahahahahahahahaha” (Pause) “ahahahaha”!

Meine Meinung:

Für immer Disco beschreibt Thomas Hermanns Liebe zur Discomusik, sowie die untrennbare Verbindung zu seinem Leben.  Mit gewohntem Witz und Charme entführt er den Hörer in die glamuröse Welt der 70er Jahre, die in Nürnberg-Langwasser meistens eher weniger Glamour zu bieten hatte.

Das Buch gelesen habe ich schon zum Erscheinugstermin. Thomas Hermanns ist für mich Mister Disco und da ich die Discomusik der 70er Jahre ebenfalls sehr liebe, war die Lektüre ein Genuß. Um das Hörbuch bin ich schon eine Weile herumgeschlichen und somit habe ich mich sehr gefreut es bei Audible zu finden.

Bei dem Hörbuch handelt es sich um eine gekürzte Version, was jedoch dem Spaß keinen Abbruch tut. Thomas Hermanns liest wunderbar angenehm und ich habe mir in der Bahn das ein oder andere Mal das Lachen verkniffen. Die einzelnen Kapitel werden von der dazu passenden Musik untermalt, die Lieder findet man in voller Länge am Ende des Lesung.
Auch sportlich aktiv werden ist mit Thomas Hermanns kein Problem. Wenn ich nicht gerade an der Straßenbahnhaltestelle gestanden hätte, hätte ich den Hustle mitgetanzt. Ich werde das auf jeden Fall nachholen.
Doch auch die ernsten Momente in seinem Leben lässt Thomas Hermanns nicht aus. Auch im Hörbuch spricht er seine ersten Erfahrungen mit dem Thema HIV an. Viele seiner damaligen Freunde sind an der Krankheit Aids gestorben und Homosexuelle mussten ständig gegen Vorurteile kämpfen. Um so schöner ist das Beispiel der Eltern Hermanns, die ihren Sohn in den 70ern in die Arme genommen haben und bis heute immer noch für ihn da sind.

Fazit:

Für Fans von Disco ist das Hörbuch eine tolle Zeitreise. Thomas Hermanns als Leser ist angenehm und bereitet schöne Stunden.

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[ Kurzreview ] Suzanne Collins: Mockingjay. The Hunger Games 03

Es handelt sich um den dritten Teil einer Reihe. Bitte diese Rezension nur nach der Lektüre der ersten beiden Teile lesen.

Kurzbeschreibung des Verlages:

Against all odds, Katniss Everdeen has survived the Hunger Games twice. But now that she’s made it out of the bloody arena alive, she’s still not safe. The Capitol is angry. The Capitol wants revenge. Who do they think should pay for the unrest? Katniss. And what’s worse, President Snow has made it clear that no one else is safe either. Not Katniss’s family, not her friends, not the people of District 12. Powerful and haunting, this thrilling final installment of Suzanne Collins’s groundbreaking The Hunger Games trilogy promises to be one of the most talked about books of the year.

Meine Meinung:

Ein halbes Jahr habe ich auf das Erscheinen des letzten Bandes dieser Reihe gewartet. Teil 2 endete mit einem Paukenschlag und einem Cliffhanger ohne Gnade. Zur Erinnerung: Katniss wurde aus der Arena befreit, Peeta zurück gelassen und Distrikt 12 zerstört. Ein Krieg zwischen Rebellen und dem Capitol bricht aus und Katniss ist mittendrin. Als Mockingjay – Sinnbild der Revolution -  soll sie die Menschen in den Distrikten für die Rebellen gewinnen. Doch wenn sie das tut, wird Peeta nicht unter ihrem Verhalten leiden? Gibt es eine wirliche Chance auf ein freies Panem?

Mit Mockingjay knüpft Suzanne Collins an die vorangegangne Handlung an. Da meine Lektüre der ersten beiden Bände schon ein Weilchen her war, brauchte ich ein paar Seiten um wieder in die Geschichte einzutauchen, was aber nicht am Buch, sondern an mir liegt.
Die liebgewonnen Figuren finden alle wieder einen Platz in der Handlung, doch die überraschendste Entwicklung macht eindeutig die Beziehung zwischen Katniss und Peeta. Ich kann und will nicht zu viel dazu sagen, denn ihr müsst das selbst Lesen, aber macht euch auf was gefasst. Da Peetas Teil doch eher gering ist, kommt mein “Lieblings”charakter Gale viel ins Spiel. Ich mochte ihn nie und werde ihn auch nie mögen, auch wenn ich stellenweise ein wenig Mitleid mit ihm hatte. Besonders ans Herz gewachsen ist mir aber Prim. Aus dem kleinen Mädchen ist eine Persönlichkeit geworden, die weiser scheint als all die Erwachsenen in dieser grausamen Welt.
Besonderer Pluspunkt geht an die Autorin, dass sie die Kritik an der Gesellschaft von Panem, sowie meiner Meinung nach auch irgendwo an unserer, wie einen roten Faden durch alle drei Bücher gesponnen hat. Beschäftigt sich Band 1 hauptsächlich mit den Hunger Games, schafft sie mit Band 2 eine gekonnte Brücke zum Kampf gegen die Regierung, der im dritten Teil die Hauptrolle spielt. Bei der Beschreibung der Revolution schlägt sich die Autorin aber auf keine Seite, sondern bleibt in Form von Katniss immer kritisch, denn es stellt sich die Frage, ob die Rebellen unter Präsidentin Coin wirklich eine besserer Wahl sind.
Auch wenn der Abschluss der Trilogie wirklich gelungen ist, muss ich leider sagen, dass die Spannungskurve nie einen solchen Höhepunkt errreicht hat, wie ich es vorher gewohnt war. Streckenweise passiert doch recht wenig und man wartet immer wieder auf den großen Knall, der am Ende zwar kommt, aber dann plötzlich innerhalb weniger Seiten abgehandelt wird. Die Überraschungsmomente bleiben ein wenig auf der Strecke, denn das Ende war für mich doch sehr vorhersehbar. Mehr kann und will ich dazu nicht sagen, so dass ich nun schweige und allen Fans der Hunger Games viel Spaß beim Lesen wünsche.

Fazit:

Mit Mockingjay schließt Suzanne Collins ihre Trilogie rund ab. Der Leser wird wieder vollends in die Welt der Spiele eingeschlossen und bis zum Ende in dieser Welt gefangen gehalten. Ein Buch, dass man lesen muss, wenn man die ersten beiden Teile kennt.

Bewertung:

(4.5/5)

Details:

Titel der Originalausgabe:Mockingjay
Band innerhalb der Reihe: Hunger Games 03
Genre: KInder- und Jugendbuch
Übersetzung: -
Verlag: Scholastic (2010)
ISBN: 978-1-407109-37-4
Seiten: 455
Preis: [D] € 8,85

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