|
Titel der deutschen Ausgabe: Eona – Drachentochter (cbj 2010) |
| Genre: Fantasy |
| Verlag: Firebird (2010) |
| ISBN: 978-0142417119 |
| Seiten: 576 |
| Preis: [D] ca. € 7,70 |
In der Welt der Dragoneyes steht ein wichtiges Ereignis bevor. Der Jahreswechsel steht bevor, was bedeutet, dass ein neuer Drache die größte Macht erhält. In diesem Jahr ist der Drache im Zeichen der Ratte an der Reihe, was bedeutet, dass ein neuer Lehrling gebraucht wird. Eon trainiert seit Jahren für diesen Moment. Sein Meister hat ihn aus den Salzminen befreit und sein Leben errettet, um ihm die Möglichkeit zu geben, der nächste Lehrling des Rat Dragon und seines Dragoneye zu werden, denn Eon hat besondere Fähigkeiten, er kann alle Drachen des Zyklus sehen und zuweilen sogar mit ihnen kommunizieren. Doch kann er nicht so kämpfen wie seine Konkurrenten, leider er doch unter einer Verletzung, die ihm das Laufen erschwert. Außerdem wahren Eon und sein Meister ein Geheimnis: Eon ist ein Mädchen namens Eona und wenn dies öffentlich wird, sind beide in großes Gefahr…
„Eon“ ist eines der Bücher, die ich mir in Boston gekauft habe. Ich habe es auf dem Flug gleich begonnen und war vom Schreibstil, dem Setting und der Story gleich fasziniert. Wie ihr wisst habe ich dann wochenlang gejammert, dass meine Fantasylust verschwunden war, was aber meine Begeisterung über dieses Buch keinen Abbruch tut.
Ich hatte zunächst einige Bedenken, ob mir das Buch wirklich gefallen würde, da Drachen nicht zu meinen Lieblingswesen gehören und ich Drachenbücher bisher immer mäßig gut fand, doch Alison Goodman konnte mich eines besseren belehren. Die Handlung ist geprägt von der asiatischen Kultur, von Schwertkämpfen die an Samurai erinnern und von Meditation und innerem Bewusstsein. Ich habe dies beim Lesen als sehr interessant empfunden und meiner Fantasie waren keine Grenzen gesetzt.
Die Hauptfigur Eon(a) ist wunderbar gezeichnet und man sieht ihre Probleme immer wieder zu verstecken, wer oder was sie wirklich ist. Teilweise ist sie vollkommen verzweifelt, doch gibt sie nie auf und strahlt dabei immer so viel Hoffnung und Wille aus, was mich sehr beeindruckt.
Die Nebenfiguren und Freunde von Eon(a) sind zudem auch sehr außergewöhnlich. So haben wir Lady Dela, eine Frau die eigentlich ein Mann ist, oder die Moonshadow (Eunuchen), die Bediensteten, den Prinzen, usw. All diese setzen all ihre Hoffnungen in Eon(a) und stehen ihr immer zur Seite, auch wenn sie von ihr enttäuscht werden.
Der Schreibstil von Alison Goodman ist wirklich angenehm zu lesen. Sie führt den Leser mit einem ziemlichen Paukenschlag in die Welt ihres Romans ein, schafft es aber alle Begriffserklärungen so in die Geschichte einzubinden, dass man als Leser sozusagen mit Eon(a) mitlernt. Dabei hilft auch, dass es in der Geschichte nur einen Handlungsstrang gibt, so dass man sich voll darauf einlassen kann.
Fazit:
Der erste Band rund um Eona und das Leben der Dragoneyes ist rundherum gelungen. Die Handlung ist spannend erzählt, die Figuren sind liebenswert und das Setting ist einzigartig. Ein toller Fantasysroman mit asiatischem Flair, der viel für den zweiten und letzten Band verspricht.
Bewertung:




(5/5)
Infos zur Reihe:
- Eon [EONA – Drachentochter]
- Eona [EONA – Das letzte Drachenauge]
Possibly Related Posts:
- [ Buchgedanken ] Nicolas Barreau: Das Lächeln der Frauen
- [ Buchgedanken ] Bettina Belitz: Linna singt
- [ Buchgedanken ] E.L. James: Fifty Shaes of Grey
- [ Kurzreview ] Stephanie Perkins: Lola and the Boy Next Door
- [ Rezension ] Paige Toon: Lucy in the Sky



(4/5)









Letzte Kommentare