[ Rezension ] Julie Kagawa: The Iron King. The Iron Fey 01

The Iron King (Iron Fey, #1)

Titel der deutschen Ausgabe: Sommernacht. Plötzlich Fee 01 (Heyne 2011)
Band innerhalb der Reihe: The Iron Gey 01
Genre: Fantasy, Kinder-/Jugendbuch
Verlag: Harlequin Teen
ISBN: 978-0-373-21008-4
Seiten: 363
Preis: [D] ca. € 7,20

Worum geht’s?
Meghan Chase ist schon immer eine Außenseiterin und in den Augen der anderen etwas merkwürdig. Einzig ihr Bruder Ethan und ihr bester Freund Robbie sehen sie so wie sie ist und machen ihr Leben leichter. Kurz um ihren sechzehnten Geburtstag herum geschehen seltsame Dinge und Meghan fühlt sich von einem geheimnisvollen Fremden verfolgt. Als sich ihr Bruder Ethan dann auch noch komplett verändert, ahnt sie dass etwas nicht stimmt mit ihrer Welt. Mithilfe von Robbie findet sie heraus, dass Ethan gegen ein dämonisches Wechselbalg ausgetauscht wurde und Meghan will alles daransetzen ihren Bruder zu retten.
Gemeinsam mit Robbie macht sie sich auf in das Land der Feen, dass wunderschön anmutet, aber in dem zahlreiche Gefahren lauern und das politische Ränkeschmieden der beiden verfeindeten Courts das Land in zwei Hälften teilt. Eines davon wird von König Oberon regiert, der Meghans Vater ist und sie somit zu einer Halbfee macht…
Meine Meinung:
In The Iron King legt die Autorin einen wirklich guten ersten Band hin, der ohne langwieriges Einführen auskommt und alles, was der Leser wissen muss im Laufe der Geschichte erklärt. Da die Protagonistin Meghan selbst zum ersten Mal nach Nevernever – das Land der Feen -  reist erleben sowohl Protagonistin als auch Leser alles neu. Dabei schafft es Julie Kagawa die Moderne mit Computern, Internet und Ipods mit dem altbekannten, den Feen des Sommerhofes Oberon und Titania und dem allseits bekannten Puck zu verbinden. Dabei hat man nie das Gefühl, dass die Zusammenhänge nicht bestehen, sondern man kann alles wunderbar nachvollziehen.
Meghan ist eine liebendwerte junge Dame die von einem Abenteuer ins nächste stürzt und aus vollstem Herzen alles aufgeben würde nur um ihren Bruder zu retten. Dabei geht sie immer wieder Verträge mit den Wesen des Nevernever ein, die sie fest an diese binden. Diese Naivität macht sie aber auch so sympathisch, denn letztendlich bleibt ihr auch keine andere Wahl, wenn sie Ethan retten möchte.
Um ehrlich zu sein hatte ich mir von The Iron King eigentlich einen fantastischen Roman mit einer netten Liebesgeschichte erwartet und muss nun zugeben, dass dem nicht so ist. Natürlich fehlt auch hier eine Liebesgeschichte nicht, dennoch ist dies sehr zurückhaltend und auch erst ab der zweiten Hälfte des Buches überhaupt Thema. Viel stärker stehen die fantastischen Wesen, die Feen und das Abenteuer im Vordergrund, so dass man sich auch gerne auf das Buch einlassen kann, wenn man keine romantische Ader hat oder dies in Büchern einfach nicht mag.
Fazit:
The Iron King
ist ein toller, spannender Auftakt einer Trilogie und endet passend mit einem typischen Cliffhanger, der mich nach Band 2 lechzen lässt.

Als kleiner Tipp am Rande: Julie Kagawa hat auch Kurzgeschichten geschrieben, die sich zwischen den einzelnen Teilen einfügen. Ich gehe jedoch nicht davon aus, dass dies relevant ist um den weiteren Verlauf der Handlung zu verstehen. Für alle Interessierten: Die erste Kurzgeschichte ist Winter’s Passage.

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