[ Leseprojekt ] A Dance with Dragons | Der Start

A Dance with Dragons

 

Wie versprochen möchte ich dir heute nun ein weiteres meiner Leseprojekte vorstellen. Heute soll es um A Song of Ice and Fire von G.R.R.Martin gehen.
2012 begann ich mit dem ersten Buch A Game of Thrones. Zu diesem Zeitpunkt war die zweite Staffel gerade erschienen und die ganze Welt war im Fieber.
Als Büchermensch ist es mir wichtig zunächst die Bücher zu lesen und dann die Verfilmung zu sehen. Ich habe sonst immer das Gefühl etwas verpasst zu haben, denn eine Verfilmung erfasst nicht alle Details. Bei 5 Büchern mit je 800 bis 1200 Seiten stellte ich mich der Aufgabe und bin heute, vier Jahre später, immer noch nicht fertig.

Ich denke die meisten Leser werden beim ersten Band ein paar Einstiegsprobleme haben. Es gibt so viele Figuren und jedes Kapitel wird aus der Sicht einer anderen Person erzählt, die dann in der Regel auch noch einen unaussprechlichen Namen hat, sodass man leicht den Faden verliert. Schnell merkte ich, dass ich nur sehr mühsam vorankomme und wir schauten parallel zu meiner Lektüre die erste Staffel. Dies kann ich dir sehr empfehlen, denn durch die Serie erhältst du einen ganz anderen Einblick und kannst dir sehr viel besser merken, welcher Name zu welchem Charakter passt. Klar, damit nimmst du dir auch ein Stückweit die Möglichkeit dir die einzelnen Personen selbst auszumalen, mich stört dies jedoch nicht.

Begeistert vom ersten Band startete ich nur wenige Monate später mit Band 2 und es sollte länger als ein Jahr dauern, bis ich diesen endlich beendete. Zu diesem Zeitpunkt setze ich mich selbst noch unter Druck möglichst viele Bücher innerhalb eines gewissen Zeitraums zu lesen. Ein Buch mit über 1000 Seiten passte natürlich nicht in den Plan…
Der dritte Band folgte im Jahr 2015 und wurde von mir auch deutlich schneller gelesen, denn zu Beginn dieses Jahres hatte ich mir vorgenommen meine Liebe zu Wälzern neu zu entdecken und nicht durch das hundertste YA Buch mit 300 Seiten zu rasen. Vielleicht schreibe ich einmal einen eigenen Beitrag zu meiner Lese- und Bloggeschichte den für mich fiel vieles zusammen.

Band 2 und 3 konnten mich leider nicht so sehr fesseln, mittlerweile sprach die Welt schon von Staffel 6, mein Mann saß auf heißen Kohlen endlich die Serie weiter zu schauen und ich wurde storytechnisch von allen Seiten gespoilert. Im Juni begannen wir also Staffel 2, 3 und 4 der Serie zu schauen und so kam es auch, dass ich endlich das gefürchtete A Feast for Crows begann. Falls du kein Fan der Reihe bist, ist dir vielleicht nicht bekannt, dass G.R.R. Martin in Band 4 und 5 die Geschichte von Westeros im gleichen Zeitraum beschreibt. Dies hatte zur Folge, dass in Band 4 einige der begehrtesten Charaktere keinen Platz fanden. Viele Leser bezeichnen dieses Buch als das Schwächste der Reihe und weißt du was? Für mich war es bisher das beste Buch.

Schon von Beginn an musste ich feststellen, dass mich die Geschichte der Lannisters und alles rund um den Königshof sehr viel mehr fesselte, als die Mauer oder die Geschehnisse im Norden. Damit will ich nicht sagen, dass ich kein Fan der Starks bin, sondern das mich der Autor mit den anderen Figuren und Handlungssträngen einfach mehr mitreißt. Meine Lichtblicke in den ersten 3 Bänden waren immer Tyrion, Sansa, Daenerys und Jamie. Ja du siehst richtig, nicht Jon Snow…Da die Geschichte rund im die Mauer in Band 4 nur wenig Raum fand und aufgrund vorhergehender Ereignisse der ein oder andere Handlungsstrang aus dem Norden wegfiel, konnte ich ich voll und ganz in die Geschehnisse in Kings Landing eintauchen. Vor allem lernen wir hier noch viel mehr über Cersei, die mich auf ihre Art und Weise unheimlich fasziniert (ich mag sie trotzdem nicht).

Der fünfte Band A Dance with Dragons wird von mir seit Anfang Juli gelesen, doch hier komme ich wieder nur schleppend voran. Und das obwohl ich meine Teile meiner Lieblinge wiederhabe. Ich überlege, ob es daran liegt, dass wir derzeit in der Serie pausieren, da ich nun erst einmal alles fertig lesen möchte…Ich mag auch dieses Buch bisher, aber es fühlt sich hier wieder mehr nach Arbeit an es zu lesen.

Um mir das Lesen so mancher dicker Schinken zu erleichtern, nehme ich mir gern ein Wochenziel vor. Vielleicht klingt das für dich ein wenig seltsam, aber mir hilft es dabei ein wenig schneller voranzukommen und ich habe nicht das Gefühl einen Riesen Berg an Seiten vor mir zu haben. In dieser Woche plane ich 150 Seiten zu schaffen und starte auf Seite 210. Nächste Woche werde ich dir an dieser Stelle berichten, ob ich es geschafft habe dieses zu erreichen und ich werde dir sagen können, wie mir die Geschichte gefällt. Vielleicht hast du das Buch ja auch bereits gelesen, hast es vor oder bist gerade dabei? Dann freue ich mich auf einen Austausch mit dir.

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