[ Lesestatistik ] Januar 2013

Nachdem ich im letzten Jahr die Lesestatistik genausowenig gepostet habe wie alles andere, soll es nun auch damit wieder weitergehen. Ich verändere die Darstellung ein wenig und tue es einigen Bloggern gleich, indem ich ein paar Sätzchen zu den Büchern schreibe, da ich ja bekanntermaßen nicht alles rezensieren möchte. Ich war auf jeden Fall sehr fleißig!

Gelesen

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  1. Alexandra Reinwarth: Das Glücksprojekt (5/5) [Kindle-Edition]
    Das erste Buch des Jahres war gleich ein Volltreffer und zeigt, dass es bei den Kindle-Gratistagen tatsächlich auch gute Bücher abzustauben gibt. „Das Glücksprojekt“ ist (k)ein „Ratgber“ zu Ratgebern rund um das Thema Glück. Alexandra Reinwarth probiert alle Wege zum Glück aus und zieht mit viel Humor, aber auch Tiefgang eine (teilweise unerwartete) Bilanz.
  2. Cate Tiernan: Immortal Beloved (#1) (4/5)
    „Immortal Beloved“ ist der Auftakt der gleichnamigen Reihe von Cate Tiernan, die die Geschichte der Unsterblichen Nastasja erzählt. Ein gut geschriebenes Fanatsybuch, welches mal eine ganz andere Spezies von paranormalen „Wesen“ betrachtet. Die ersten 100-150 Seiten waren etwas langweilig und die Protagonistin nervt etwas…Dann gewinnt die Handlung jedoch enorm an Tiefgang und es baut sich eine Spannung auf, bei der die Nerven zwar nicht bis zum Zerreißen gespannt sind, die aber doch bewirkte, dass ich nicht mit dem Lesen aufhören konnte. Band 2 und 3 sind defintiv auf der Wunschliste gelandet.
  3. Nora Roberts: Herbstmagie (Jahreszeiten-Zyklus #3) (4/5)
    Der Jahreszeiten-Zyklus rund um die 4 Eigentümerinnen der Hochzeitsagentur ‚Vows‘ begleitet mich nun schon einige Monate. Ich mag die Mädels, ich mag die Männer und ich mag die Thematik. Die Liebesgeschichten sind zwar sehr vorhersehbar und enden irgendwie alle gleich, dennoch gefällt mir die Reihe insgesamt wirklich gut. Dem letzten Band sehe ich mit einem weinenden und einem lachenden Auge entgegen, denn ich möchte diese Frauen eigentlich noch gar nicht verlassen….
  4. Erich Kästner: Das doppelte Lottchen (5/5)
    „Das doppelte Lottchen“ ist einer DER Kinderbuchklassiker. Ich liebe den alten schwarz-weiß Film und auch die modernere deutsche Verfilmung aus den 90ern sehr. Bei der letzten Rebuy Bestellung hüpfte dieser Schatz in den Einkaufskorb und ich habe das Buch wirklich sehr gerne gelesen!
  5. Wilhelm Buch: Max und Moritz (5/5) [Kindle-Edition]
    „Max und Moritz“ ist ein ebensolcher Kinderbuchklassiker und Wilhelm Busch ist einfach immer klasse. Leider ist die Geschichte viel zu kurz…
  6. Antonia Michaelis: Der Märchenerzähler (4/5) [Kindle-Edition]
    Dieses Buch scheidet ja die Geister! Ich bin mit gemischten Gefühlen an das Buch herangegangen, da ich mich selbst einmal gespoilert habe und wusste, was zu solch kontroversen Diskussionen gefüjrt hat. Ich finde besagte Situation sicher nicht schön, dennoch emfand ich es nicht als „Zerstörung der Geschichte“. „Der Märchenerzähler“ ist eine ganz besondere, tiefgründige und poetische Geschichte, die sich mit nichts, was ich bisher gelesen habe vergleichen lässt. Bildet euch selbst eine Meinung!
  7. Stefan Bonner und Anne Weiss: Heilige Scheiße. Wären wir ohne Religion wirklich besser dran? (2/5) [Kindle-Edition]
    Heilige Scheiße? Gequirlte Scheiße! Das Buch ist längst nicht so unterhaltsam, wie der Titel…Ein ganz großer Fail! Gut, dass ich nichts dafür bezahlt habe!
  8. Nicolas Barreau: Das Lächeln der Frauen (4/5)
    *hach* Mehr in den Buchgedanken!
  9. Carina Bartsch: Kirschroter Sommer (5/5) [Kindle-Edition]
  10. Carina Bartsch: Türkisgrüner Winter (5/5) [Kindle-Edition]
    Absolutes Highlight sind diese beiden Bücher der Autorin Carina Bartsch. Am Wochenende möchte ich (wenn ich denn etwas vernünftiges zu Papier bringen kann) meine Buchgedanken zu dieser unfassbar grandiosen, wunderschönen und emotionalen Geschichte veröffentlichen. Ich.liebe.es! LESEN!!!!!
  11. Ally Condie: Reached (Matched-Trilogy #3) (2/5)
    Lang ersehnter Abschluss einer dytopischen Trilogie….Nachdem ich „Crossed“ stinklangweilig fand, waren meine Erwartungen in „Reached“ sehr niedrig…Langweilig war es nicht, aber in meinen Augen stellt dieses Buch die komplette Trilogie infrage. Die Handlung scheint einem schlechten Film entsprungen und ist mir zu vorhersehbar. Es fehlt mir der gesellschaftskritische Aspekt und die entsprechende Auflösung ist mir zu flach…Schade.

Neuzugänge:

  1. A Song of Ice and Fire (Band 1-5)
  2. Ally Condie: Reached
  3. Carina Bartsch: Kirschroter Sommer
  4. Carina Bartsch: Türkisgrüner Winter

Noch nicht beendet:

  1. Rachel Caine: Bite Club (Morganville Vampires #10)
  2. J.K. Rowling: Harry Potter and the Philosopher’s Stone (Harry Potter #1)
  3. Paige Toon: One Perfect Summer

Die Statistik:

Gelesen: 11 Bücher
Gekauft: 8 Bücher (1 nicht SuB-relevant)insgesamt gelesene Seiten: 3575
Seiten pro Tag: 115
durchschnittliche Bewertung: 4,09*

Die Challenge?

Da ich nur an der Challenge „SuB-Abbau-Extrem 2013“ teilnehme, kann ich mit Erfolg vermelden, dass ich sowohl mein Ziel mindestens 3 Bücher im Monat abzubauen, erreicht habe. Insgesamt sind es 4 abgebaute Bücher. Zudem habe ich auch die Januar-Zusatzaufgabe bestanden (siehe Blogpost)

Vorsätze für den Februar?

  1. Viel lesen!
  2. Mindestens eine Reihe beenden!
  3. Mehr Blogposts verfassen!
  4. SuB-Abbau von 3 Büchern schaffen!
  5. Aussortierte Bücher in den öffentlichen Bücherschrank bringen!
  6. Blogdesign verändern!

Habt ihr buchige Vorsätze für den Februar?

[ Buchgedanken ] Nicolas Barreau: Das Lächeln der Frauen

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Genre: Liebesroman, Contemporary
Verlag: Piper (April 2012)
ISBN: 978-3-492-27285-8
Seiten: 334
Preis: [D] €9,99

 

 

 

 

Worum geht’s?
Paris im November. Die junge Aurélie, Inhaberin eines kleinen Restaurants, wird von ihrem Freund Claude verlassen. In ihrem Liebeskummer streift sie durch die Stadt und flüchtet letztendlich vor einem Polizisten in eine Buchhandlung, in der sie ein Buch entdeckt, welches ihr Leben in nur einer Nacht wieder so viel schöner machen soll.

Aurélie beschließt dem Autor einen Brief zu schreiben, denn sie hat das Gefühl, dass er sie kennt. Doch zwischen ihr und Robert Miller steht ein griesgrämiger Lektor, der ihr mitteilt, dass der Autor sehr menschenscheu ist…

 

Meine Meinung:

Nicolas Barreau und seine Romane erschienen mir vor allem in den letzten 2 Jahren in aller Munde zu sein. Ich habe mich lange davor geschaut es einmal mit ihm zu versuchen, denn ich bin kein besonders großer Fan von Frankreich. Vor einigen Jahren hatte ich bereits „No & ich“ von Delphine de Vigan gelesen und geliebt [Rezension]. Zudem hat sich mein Lesegeschmack in 2012 etwas erweitert, sodass ich eine gut geschriebene und zum Träumen verführende Liebesgeschichte mehr zu schätzen weiß.
Meine Erwartungen an den Roman waren nicht sehr hoch, denn als Frankreichmuffel lasse ich mich generell eher vorsichtig auf diese Geschichten ein. „Mit das Lächeln der Frauen“ hat Nicolas Barreau es jedoch geschafft, dass ich nun unbedingt einmal nach Paris reisen möchte. Die Beschreibungen der Stadt und die ganze Atmosphäre in diesem Roman haben mich verzaubert und mir wunderschöne Stunden beschert, in denen ich tatsächlich mit den beiden Protagonisten durch die Straßen der Stadt gewandert bin.
Die Liebesgeschichte von Aurélie und André war in meinen Augen von Beginn an sehr vorhersehbar, dennoch habe ich es gern gelesen. Die Kapitel werden abwechselnd von einem der beiden erzählt und gerade bei den Kapiteln aus der männlichen Sichtweise musste ich oft schmunzeln. André hat sich einfach in eine extrem unangenehme, aber für den Leser unheimlich witzige Situation verbracht und mit jeder weiteren Seite wollte ich unbedingt wissen, wie er aus dieser Nummer wieder raus kommt.
Das Cover des Buches passt perfekt zur Geschichte und ist einfach nur schön. Generell macht der Piper Verlag bei den Barreau-Büchern einen wirklich guten Job und ich kann mir vorstellen, dass die Bücher nebeneinander im Regal recht hübsch aussehen werden.


Fazit:
“Das Lächeln der Frauen“ ist ein humorvoller und zauberhafter Liebesroman, der mir einige wunderschöne Stunden in Paris beschert hat. Nicolas Barreau schreibt gefühlvoll, ohne kitschig zu werden und ich freue mich auf weiter Bücher von ihm, die ich mir sicher bald zulegen werde.

Bewertung:

(4/5)

[ SuB-Abbau-Extrem 2013 ] Januar

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Angekündigt hatte ich es noch nicht und auch die Challenge-Seite fehlt noch, aber ich bin wieder dabei beim SuB-Abbau-Extrem der Blogs All about Books und Katties Books. Leider hatte ich die Challenge im Jahr 2012 im letzten Quartal komplett schleifen lassen, da mir durch das Lernen einfach die Zeit fehlte, aber nun geht es meinem SuB endgültig an den Kragen. Anders als im letzten Jahr musste man sich entscheiden, um wie viele Bücher der SuB pro Monat abgebaut werden muss. Entschieden habe ich mich für 3 Bücher pro Monat. Das halte ich für eine realistische Zahl…

Zusätzlich gibt es in jedem Monat neue Aufgaben, worum es in diesem Beitrag nun gehen soll.

Die Aufgabe:

Für jedes Buch das ihr im Januar gekauft habt (oder auf anderem Wege zugelegt), müsst ihr eine anständige Begründung aufbringen, wieso ihr das Buch unbedingt gerade jetzt haben musstet. (so etwas wie „Es war gerade super billig“ zählt dabei natürlich nicht!)

 

Meine Neuzugänge:

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1. George R.R. Martin: A Clash of Kings, A Storm of Swords, A Feast for Crows, A Dance with Dragons
Tja….gleich Anfang des Monats 4 neue Bücher….A Game of Thrones ist hier mit drauf, da ich mir, nachdem ich den ersten Band gelesen hatte, gleich den Schuber bestellt habe…Es war einfach billiger. Eine Begründung für diese Neuzugänge zu finden ist recht einfach. Ich wusste schon während ich den ersten Band las, dass der Schuber unbedingt bei mir einziehen muss. Ich hatte eigentlich gehofft, dass ich ihn zu Weihnachten bekommen. Dies war nicht der Fall, sodass ich meinen lang aufgesparten Thalia-Gutschein einsetzte und mir den Schuber gleich gönnte…Kurz nachdem ich die Bestellung aufgegeben hatte, las ich dann die Mail mit der Aufgabe für den Januar und…tja da war es ja nun schon passiert…Hätte ich die Mail vorher gelesen, hätte ich wohl noch etwas gewartet…Nichtsdestotrotz wollte ich die Bücher auch recht bald haben, denn mein SuB hat so eine Krankheit namens „Ich bestehe nur aus dem ersten Band von Reihen“. Das Problem dabei ist, dass ich die Reihen nach dem Lesen ja gerne weiterverfolgen würde, aber wenn ich mir die Bücher nicht sofort kaufe, gerät es in Vergessenheit… Das wollte ich bei „A Song of Ice and Fire“ unbedingt vermeiden.

2. Ally Condie: Reached

Es ist der letzte Band der Matched-Trilogie uns muss unbedingt von mir gelesen werden. Das Buch stand ganz oben auf meiner „to-buy-next“-Liste und der Drang es zu bestellen wurde imme größer, je mehr Meinungen ich zum Abschluss der Trilogie mitbekam. Ich wollte das Buch einfach sofort haben, um es sofort zu lesen, um Mitreden zu können…Zudem wollte ich mir unbedingt „Downton Abby“ Season 1 auf DVD bestellen, da es gerade nur 10€ kostete und die Versandkosten….naja lassen wir das…Zudem zählt auch hier das bereits erwähnte „Du musst die Bücher aus Reihen gleich kaufen, sonst vergisst du es“-Krankheit.

3. Carina Bartsch: Kirschroter Sommer und Türkisgrüner Winter

Ebenfalls eine Reihe, um die ich schon seit Wochen umherschleiche. So viele positive Rezensionen haben mich einfach neugierig gemacht…Gerade letzte Woche sind beide Bücher als Taschenbuch im Rowohlt Verlag erschienen und durch die ganzen Ankündigungen wurde ich wieder darauf aufmerksam. Ich begann zu überlegen, ob ich mich auf dei Ebooks stürze oder auf die Taschenbücher und zum ersten Mal war der Preisunterschied zwischen den beiden Formaten so groß, dass ich zum Ebook tendierte. In meinem Hirn martete es, denn ich vermutete, dass die Ebooks nach Erscheinen der Taschenbücher preislich angepasst werden würden…Bisher ist das nicht passiert. Also falsch gedacht, doch der Sparfuchs in mir konnte es nicht mehr aushalten. Ebooks zählen bei mir auch nur bedingt zum SuB…Ich trage sie in der Regel nicht ein…meistens erst dann wenn ich sie unbedingt lesen wollte und dann doch wieder vergessen habe….Dies trifft aber auf die Bücher von Carina Bartsch nicht zu, denn ich habe sie beide regelrecht gefressen und ich überlege zum ersten Mal, ob ich mir die Bücher fürs Regal nachkaufe…Ich bereue keine Sekunde diesen Kauf getätigt zu haben.

Ich finde es recht schwer Begründungen zu finden, warum ich ein Buch unbedingt haben muss. Es ist immer so ein Drang…so ein Gefühl und eben doch auch der Sparfuchs, der sich in mir rührt… Ich bereue keinen einzelnen Kauf dieser Bücher, zwei davon habe ich bereits gelesen und „Reached“ gestern begonnen. Somit wird wohl keines der Bücher auf ewig im Regal verstauben (ganz zu schweigen von den vielen Leichen auf meinem SuB). Zudem habe ich trotz der Neuzugänge tatsächlich mein Abbau-Ziel von 3 Büchern in diesem Monat erreicht. 4 werden es wahrscheinlich nicht mehr werden, but who knows ^^

[ Montagsfrage ] Wie bist du zum Vielleser geworden?

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Auf dem Blog Paperthin gibt es jede Woche Montag eine Frage rund um das Thema lesen. Gerne nehme ich auch daran teil.

Wie kam es dazu, dass du jeden Monat mehrere Bücher liest? Hast du immer schon viel gelesen? Wie bist du zum Vielleser geworden?

Gelesen habe ich eigentlich schon immer gerne. Dennoch gab es eine Zeit in meinem Leben, in der ich weniger gelesen habe als heute. Aber beginnen wir von vorne.

Ich habe wie die meisten Kinder mit 6 Jahren in der Schule das Lesen gelernt und es immer geliebt. In unserem Kinderzimmer standen immer die alten Mädchenbücher von meiner Mama. Diese wollte ich dann immer Lesen, aber da stand immer ab 8 Jahren drauf und das durfte ich dann eigentlich noch nicht. Trotzdem habe ich mir die Bücher dann immer heimlich geschnappt und die mit der Taschenlampe unter der Bettdecke gelesen…Auch gut: Wenn meine Oma nicht da war, habe ich immer heimlich ihre Arzt- und Heimatromanheftchen gelesen (und kein Wort verstanden). In der dritten oder vierten Klasse durfte ich mich dann auch in der Stadtteilbibliothek anmelden und war dort dann bis zur Pubertät Dauergast. Ich habe immer säckeweise Bücher mit heim geschleppt und längst nicht alles gelesen…Ich denke so mit 13 oder 14 hat meine Leselust dann nachgelassen und ich habe bis ich 23 war deutlich weniger Bücher verschlungen. Ich habe zwar immer noch gelesen, aber eben nicht so viel wie heute….

Schlussendlich bin ich mit 23 von zuhause ausgezogen und habe meine Ausbildung begonnen und hatte dann zunächst einmal neben der Arbeit nicht so viel zu tun…Einen Fernseher hatte ich lange Zeit auch nicht, also habe ich wieder angefangen zu lesen und letztendlich auch zu bloggen. Zunächst auf meinem privaten Blog (gibts nicht mehr), bevor ich dann mit „Die Büchersammlerin“ weiter machte. Zudem meldete ich mich in einer Bücherforum an und so fing das Viellesen an. Ich begann mich wieder mehr über Bücher zu informieren und mein SuB steig ins Unermessliche und so ist es bis heute geblieben. Durch mein nebenberufliches Studium habe ich vor allem im letzten Jahr weniger Zeit gehabt, aber es vergeht immer noch selten ein Monat indem ich kein Buch auslese.

[ Weekend full of books ] 18.01.13 – 20.01.13

Im Stile der Lesenächte und Lesemarathons habe ich für mich ganz allein festgelegt, dass dieses Wochenende nur mir und den Dingen gehört, für die ich in den letzten Monaten wenig bis gar keine Zeit hatte. Dazu gehört vor allem das Lesen und das Bloggen, weshalb ich beides an diesem Wochenende in Einklang bringen möchte.

Nach meinem Arbeitstag einem kleinen Abendessen und der üblichen Runde durch Facebook werde ich mich nun meinem Freund Willi (aka mein Kindle) widmen und ein bisschen lesen.

Kindle18.01.13, 21:02Uhr:

Da ich auf meine seit Wochen angefangenen Bücher nicht so wirklich Lust habe, lese ich aktuell einfach alles was mir gerade besonders attraktiv erscheint. Gestern habe ich das Buch „Der Märchenerzähler“ von Antonia Michaelis begonnen. Derzeit bin ich bei 17% (5. Kapitel) und weiß noch nicht so recht, was ich davon halten soll. Der Schreibstil gefällt mir unheimlich gut, aber mit den Protagonisten werde ich bisher so gar nicht warm.

Ich bin auf jeden Fall mal gespannt, wie es weiter geht und ob es mir letztendlich gefallen wird, denn dieser Roman scheidet ja die Geister.

IBES

18.01.13, 22:14Uhr:

Bin mittlerweile bei 33% des „Märchenerzählers“ und bin immer noch nicht ganz sicher, wie ich das Buch nun finden soll. Es ist teilweise so brutal und ehrlich erzählt, dass ich schon schlucken musste und es wird sicher noch schlimmer kommen.

Jetzt ist aber Zeit für meine täglische Dosis Trash-TV mit meiner Twitter-Timeline. Mal sehen was der Dschungel heute noch zu bieten hat 🙂

19.01.13, 00:11Uhr:

Der Dschungel ist aktuell eher mittelmäßig spannend. Irgendwie passiert da nichts Besonderes und wenn dann werden nur traurige Geschichten erzählt. Ich für meinen Teil bin echt müde, aber da ich seit zwei Wochen von Insomnia geplagt werde, wird es wohl nix mit dem Schlafen.

Ich schnappe mir jetzt nochmal mein Buch bzw. Klein-Willi und lese noch ein oder zwei Kapitel.

19.01.13, 11:48Uhr:

Nachdem ich mich erstmal ausgeschlafen und gefrühsrückt habe, werde ich meinen Tag nun mit Wintersport schauen beginnen. Gelesen wird auch, aber ich brauche jetzt erst einmal etwas sorgloses und werde nun Max und Moritz lesen. Dies ist einer der kostenlosen Klassiker für den Kindle und sicherlich ganz nett für zwischendurch.

19.01.2013, 15:58Uhr:

Hach so ein fauler Tag ist wasTolles. Max und Moritz war wie erwartet schnell vorbei und  mittlerweile bin ich bei 59% im „Märchenerzähler“. Ich bin weiterhin fasziniert von der Geschichte, aber ich glaube ich weiß erst am Ende, was ich davon halte. Zwischendurch schaue ich immer wieder ein wenig in die Wiederholung von Shopping Queen und beim Wintersport rein. Motto ist aber weiterhin: So wenig wie mögloch bewegen!

19.01.2013, 19:51Uhr:

Habe „Der Märchenerzähler“ beendet. Ein krasses Buch mit schrecklicher Gewalt und so viel Poesie… Jetzt brauche ich erst einmal eine Lesepause.

19.01.2013, 21:44Uhr:

Barreau

Gerade läuft hier Wetten dass (*seufz* Markus *lechz*) und in einer halben Stunde geht dann auch das Dschungelcamp schon wieder los. Mensch, so ein freier Samstag geht ganz schön schnell rum. Ich konnte mich jetzt als nächstes Buch für meinen ersten Barreau entscheiden. Wie war das? Den Mann gibts gar nicht wirklich oder? Ich bin auf jeden Fall mal gespannt, ob die Bücher wirklich so gut sind, wie es immer heißt.

Music

20.01.2013, 17:16Uhr:

Seit dem Märchenerzähler habe ich nicht mehr wirklich viel gelesen. Ich musste das Buch erst einmal verdauen. Den Barreau habe ich bisher nur angelesen und kann noch nicht viel dazu sagen.

Zudem hat mich heute das schlechte Gewissen gepackt und ich habe mich mal der 4/5 Körber Wäsche gewidmet, die hier teilweise seit Monaten stehen und gebügelt werden wollten. Davon ist jetzt noch ein Korb übrig, aber ich habe keine Lust mehr 😀

Vielmehr widme ich mich gerade dem Schauen der Bluray Music von David Garrett und schmachte leise vor mich hin. Man muss es ja ausnutzen, wenn der Freund mal nicht da ist und sonst lässt er mich das nicht schauen. Im Anschluss werde ich mich aber noch dem Lesen widmen und dann ist das faule Wochenende auch schon wieder rum. Kommende Woche muss ich dann ein letztes Mal lernen und darf dann endlich sagen „Es ist vorbei!!!“

Lebenszeichen!

Ich lebe noch…und ich habe auch das bloggen nicht aufgegeben.

Wer mir bei Twitter folgt oder mich näher kennt wird es mitbekommen habe, dass ich gerade in den letzten Zügen meines Studiums bin. Mittlerweile steht nur noch eine 15minütige mündliche Prüfung aus und dann habe ich endlich mein Leben wieder.

Das „große Loch in das wir fallen werden“, was uns prophezeit wurde ist nicht das was mich nach dem ganzen Stress erwartet hat, sondern viel eher die große Freude endlich wieder einmal tun und lassen zu können was ich will.

Ich habe eben einmal meinen SuB aktualisiert und mir ist doch ein wenig schlecht geworden…

Aufgrund des mangelnden Blogenthusiasmus im letzten Jahr und der verschwindend geringen Anzahl an Rezensionen verzichte ich auf Jahresrückblicke und starte lieber frisch fromm fröhlich frei neu 🙂

Im Übrigen habe ich auch mein Blogdesign satt….Bin allerdings auch unfähig etwas Neues zu finden, zu installieren, etc. Ich muss mir mal ein paar Gedanken dazu machen :)Naja…was ich immer alles will.

Drückt mir die Daumen, das ich diesmal meine Vorsätze für den Blog und das Lesejahr 2013 halten kann 🙂

 

EDIT 15.01.13 22:48Uhr: Wenn es hier ein paar Tage lang komisch ausschaut, dann nicht wundern. Ich probiere was aus 😉

 

[ Buchgedanken ] Bettina Belitz: Linna singt

 

Genre: Roman, Contemporary
Verlag: Script5 (2012)
ISBN: 978-3-8390-0139-4
Seiten: 509
Preis: [D] ca. € 18,95

 

 

 

 

 

 

 

5 Freunde, die Liebe zur Musik, eine Band, eine Trennung und jahrelang aus den Augen verloren.
So oder so ähnlich kann man die Geschichte der Band „Linna singt“ beschreiben. Nach einem ihrer besten Konzerte kam es zur Trennung und bis heute ist nicht klar, warum die Sängerin Linna damals die Auflösung hervorgerufen hat. Nach fünf Jahren treffen sie sich wieder, um ein einmaliges Konzert vorzubereiten. In einer Hütte in den Bergen geraten sie an in einen Schneesturm, sind abgeschnitten von der Außenwelt und stehen vor den Problemen ihrer Vergangenheit. Was Maggie, Jules, Falk und Simon nicht wissen ist, dass Linna nicht mehr singt und auch nicht glaubt, dass sie es je wieder tun wird. Sie kommt gar nicht dazu ihren ehemals besten Freunden dies mitzuteilen, denn plötzlich sehen sie sich mit psychologischen Spielchen konfrontiert, die wie es scheint kein gutes Ende nehmen wollen.

 

Bettina Belitz ist eine meiner Lieblingsautorinnen aus Deutschland, so dass ich „Linna singt“ selbstverständlich vorbestellen MUSSTE. Der Schreibstil der Autorin polarisiert, so dass ich vorab schon viele nicht so positive Stimmen lesen konnte, weshalb ich doch ein wenig Angst vor der Lektüre hatte. Doch Gott sei Dank wurde ich nicht enttäuscht und das Buch erweist sich als ein weiteres grandioses Werk.

Das ich den Schreibstil von Bettina Belitz habe ich bereits in meiner Rezension zu ihrem Roman „Splitterherz“ gesagt. Für mich schreibt sie einfach so angenehm und erinnert mich immer wieder an die Art und Weise wie ich spreche, denke und träume. Sie macht es mir einfach in ihre Geschichten zu versinken und das Auftauchen fällt mir immer schwer.

Die Stimmung in „Linna singt“ ist ähnlich emotional aufgeladen wie in „Dornenkuss“. Erzählt wird aus Linnas Sicht. Sie ist eine selbstbewusste junge Frau, die sich im wahrsten Sinne des Wortes durchs Leben boxt. Man dringt tief in ihre Gefühlswelt ein und droht so manches Mal im Strudel ihres Gedanken so fest gefangen zu sein, dass man ähnlich wie sie selbst an ihrem Verstand zu zweifeln beginnt.

Der Autorin ist es mit diesem Buch wunderbar gelungen den Schritt von der Jugend in das Erwachsenalter zu beschreiben. Die Protagonisten sind alle etwa Mitte 20 und die Art und Weise, wie sie ihre Vergangenheit wieder einholt ist einzigartig. Alle sind noch gefangen in ihrer Jugend, in diesem einen letzten Sommer und durch das Geschehen auf der Berghütte müssen sie lernen endlich loszulassen und ihr Leben weiter zu leben.

Musik verbindet, heilt, schmerzt, wühlt auf und liebt.

Linna singt ist ein emotional aufgeladenes Buch, welches mich als Leserin zerrissen und wieder zusammen geflickt hat, welches mir schmerzlich bewusst gemacht hat, dass die Vergangenheit uns Menschen immer wieder einholt und man diese Geister nur bekämpfen kann, wenn man sich ihnen offen entgegen stellt.

  (5/5)

 

[ Challenge ] Anti-Age dem SuB September 2012

Der August ist bereits vorbei und wir schweben langsam aber sicher auf den Herbst zu. September bedeutet aber auch, dass es Zeit wird für eine neue Runde der Verjüngungskur des SuBs.

Kurz noch zu meinem August-Buch. Gelesen habe ich das Buch „Die Markgräfin“ von Sabine Weigand. Bitte verzeiht mir, dass ich auf eine Rezension verzichte, aber das Buch gefiel mir leider nur mittelmäßig und solche Bücher, möchte ich in der Regel nicht auf dem Blog vorstellen, da ich meistens nur wenig zu sagen habe.

Meine Zufallszahl für den September ist die 34. Dahinter verbirgt sich das Buch „The Lost Queen“ von Frewin Jones, der zweite Band der The Faerie Path Reihe. Das passt natürlich wunderbar zu meinem Vorhaben, die angefangenen Reihen auf meinem SuB auszulesen, um diese dann entweder weiter zu verfolgen oder abzubrechen. Ich freue mich auf jeden Fall darauf.

[ Buchgedanken ] Alison Goodman: Eon

Titel der deutschen Ausgabe: Eona – Drachentochter (cbj 2010)

Genre: Fantasy
Verlag: Firebird (2010)
ISBN: 978-0142417119
Seiten: 576
Preis: [D] ca. € 7,70

In der Welt der Dragoneyes steht ein wichtiges Ereignis bevor. Der Jahreswechsel steht bevor, was bedeutet, dass ein neuer Drache die größte Macht erhält. In diesem Jahr ist der Drache im Zeichen der Ratte an der Reihe, was bedeutet, dass ein neuer Lehrling gebraucht wird. Eon trainiert seit Jahren für diesen Moment. Sein Meister hat ihn aus den Salzminen befreit und sein Leben errettet, um ihm die Möglichkeit zu geben, der nächste Lehrling des Rat Dragon und seines Dragoneye zu werden, denn Eon hat besondere Fähigkeiten, er kann alle Drachen des Zyklus sehen und zuweilen sogar mit ihnen kommunizieren. Doch kann er nicht so kämpfen wie seine Konkurrenten, leider er doch unter einer Verletzung, die ihm das Laufen erschwert. Außerdem wahren Eon und sein Meister ein Geheimnis: Eon ist ein Mädchen namens Eona und wenn dies öffentlich wird, sind beide in großes Gefahr…

„Eon“ ist eines der Bücher, die ich mir in Boston gekauft habe. Ich habe es auf dem Flug gleich begonnen und war vom Schreibstil, dem Setting und der Story gleich fasziniert. Wie ihr wisst habe ich dann wochenlang gejammert, dass meine Fantasylust verschwunden war, was aber meine Begeisterung über dieses Buch keinen Abbruch tut.

Ich hatte zunächst einige Bedenken, ob mir das Buch wirklich gefallen würde, da Drachen nicht zu meinen Lieblingswesen gehören und ich Drachenbücher bisher immer mäßig gut fand, doch Alison Goodman konnte mich eines besseren belehren. Die Handlung ist geprägt von der asiatischen Kultur, von Schwertkämpfen die an Samurai erinnern und von Meditation und innerem Bewusstsein. Ich habe dies beim Lesen als sehr interessant empfunden und meiner Fantasie waren keine Grenzen gesetzt.

Die Hauptfigur Eon(a) ist wunderbar gezeichnet und man sieht ihre Probleme immer wieder zu verstecken, wer oder was sie wirklich ist. Teilweise ist sie vollkommen verzweifelt, doch gibt sie nie auf und strahlt dabei immer so viel Hoffnung und Wille aus, was mich sehr beeindruckt.

Die Nebenfiguren und Freunde von Eon(a) sind zudem auch sehr außergewöhnlich. So haben wir Lady Dela, eine Frau die eigentlich ein Mann ist, oder die Moonshadow (Eunuchen), die Bediensteten, den Prinzen, usw. All diese setzen all ihre Hoffnungen in Eon(a) und stehen ihr immer zur Seite, auch wenn sie von ihr enttäuscht werden.

Der Schreibstil von Alison Goodman ist wirklich angenehm zu lesen. Sie führt den Leser mit einem ziemlichen Paukenschlag in die Welt ihres Romans ein, schafft es aber alle Begriffserklärungen so in die Geschichte einzubinden, dass man als Leser sozusagen mit Eon(a) mitlernt. Dabei hilft auch, dass es in der Geschichte nur einen Handlungsstrang gibt, so dass man sich voll darauf einlassen kann.

Fazit:

Der erste Band rund um Eona und das Leben der Dragoneyes ist rundherum gelungen. Die Handlung ist spannend erzählt, die Figuren sind liebenswert und das Setting ist einzigartig. Ein toller Fantasysroman mit asiatischem Flair, der viel für den zweiten und letzten Band verspricht.

Bewertung:

(5/5)

Infos zur Reihe:

  1. Eon [EONA – Drachentochter]
  2. Eona [EONA – Das letzte Drachenauge]

 

[ Mini – SuB ] August 2012

Wer meinen Blog etwas genauer in Augenschein nimmt, der kennt in der linken Sidebar das kleine Feld Mini-SuB. Am Anfang des Monats stelle ich mir eine kleine Liste von Printbüchern zusammen, die ich in diesem Monat lesen möchte. Die Ebooks kommen in der Regel immer zufällig auf mich zu, so dass ich diese dann im Nachhinein einfüge.

Im Juli habe ich fast alles gelesen, was ich mir vorgenommen hatte, so dass ich nur mit einem „Juli-Buch“ in den August starte.

Im Moment versuche ich meine Bücherauswahl ein wenig „mit Verstand“ zu treffen. Ich stelle einfach fest, dass ich laufend Reihen anfange und keine Reihe wirklich beende. Aus diesem Grund finden zwei Bücher aus Reihen Platz auf meinem Mini-SuB, um die angefangenen Reihen endlich mal aufzuholen oder gar zu beenden.

  • Morgan Matson: Second Chance Summer
  • Sabine Weigand: Die Markgräfin
  • Charline Harris: Dead and Gone
  • Krystyna Kuhn: Das Tal Season 1.3. Der Sturm

Wenn ich das Buch von Charlaine Harris lese, dann ist dies mein letztes Buch der Reihe, welches noch auf meinem SuB liegt. In meinem Schuber ist dann noch eine Kurzgeschichtensammlung enthalten, die ich dann wohl auch zeitnah in Angriff nehmen werde und dann muss ich erst einmal die Folgebände kaufen. Ich sammel mir die Bücher ja alle im Design der TV-Serie zusammen und hoffe sehr, dass dies bis zum letzte Buch auch noch so verlegt wird, weil ich sonst leider weinen muss…

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